1. Spieltag der 2. Bundesliga

Gentner beschert VfB gelungenen Zweitligastart

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Sorgte für die Entscheidung: VfB-Kapitän Christian Gentner.

Stuttgart - Absteiger VfB Stuttgart hat sein Projekt direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga mit dem erhofften Sieg gestartet. Am Ende sorgte der Kapitän für die Entscheidung.

Die Schwaben kamen bei ihrem ersten Zweitliga-Auftritt nach knapp vier Jahrzehnten gegen den FC St. Pauli am Montagabend zu einem allerdings glücklichen 2:1 (0:1). Kapitän Christian Gentner schoss den VfB drei Minuten vor Schluss zum ersten Dreier. „Wir haben uns zunächst sehr schwer getan, aber wir haben schon in der Vorbereitung gezeigt, dass wir zurück kommen können“, sagte Matchwinner Gentner.

Aziz Bouhaddouz hatte die im ersten Durchgang klar besseren und deutlich gefährlicheren Hamburger in Führung (28. Minute) gebracht. Stuttgarts Spielmacher Alexandru Maxim erzielte für die nach dem Seitenwechsel druckvoller und gefährlicher agierenden Stuttgarter vor 60 000 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena den verdienten Ausgleich (67.). „Für uns ist das ein sehr ärgerliches Ergebnis, wir waren lange klar besser“, meinte St. Paulis Torschütze Bouhaddouz. Trainer Ewald Lienen schimpfte noch deutlicher: „Einen unverdienteren Sieg habe ich noch nie gesehen.“

Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst. Die erste Chance hatte der VfB durch den letztjährigen Zweitliga-Torschützenkönig Simo Terodde. Doch der Mittelstürmer scheiterte in aussichtsreicher Position am Hamburger Schlussmann Robin Himmelmann (22.). Viel mehr kam vom VfB zunächst nicht mehr.

Stuttgarts Leistungssteigerung sorgt für glücklichen Sieg

Danach bestimmte St. Pauli klar das Geschehen. Bouhaddouz musste nach der perfekten Hereingabe von Fabrice Fafa-Picault nur noch den Fuß zum 1:0 hinhalten. Rund 60 Sekunden nach der Führung konnte Fafa-Picault den VfB-Keeper Mitch Langerak nicht überwinden (29.).

Dann zirkelte Bouhaddouz erst einen Kopfball denkbar knapp am Torwinkel vorbei (36.). Kurz darauf traf er nur den Pfosten (37.). Wie schon in der Bundesliga erwies sich die Stuttgarter Abwehr als Schwachpunkt. VfB-Trainer Jos Luhukay reagierte nach der Pause und brachte für den schwachen Philip Heise auf der linken Außenbahn Spielmacher Maxim, der überraschend nicht in der Startelf gestanden hatte. Der VfB agierte nun wesentlich druckvoller und gefährlicher. Maxims Distanzschuss strich knapp vorbei (58.). Dann hatte der aufgerückte Innenverteidiger Stephen Sama nach einer Ecke mit einem wuchtigen Kopfball an die Latte Pech (60.).

Nachdem die Gäste eine gute Chance durch ihren Kapitän Christopher Buchtmann zum 2:0 vergeben hatten (66.), schlug der VfB im Gegenzug zurück. Maxim krönte seine gute Leistung mit dem verdienten Ausgleich durch einen gefühlvollen Schlenzer. Gentner glückte dann noch der nach dem Spielverlauf glückliche Siegtreffer.

dpa

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