Kiel, Flensburg und Rhein-Neckar-Löwen im Rennen

Handball: Titel-Dreikampf wird immer spannender

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Kiels Domagoj Duvnjak (Mitte) will Meister werden.

Kiel - Wer das Rennen in der Handball-Bundesliga macht und sich den Titel holt, ist noch völlig offen. Drei Teams haben noch die Chance auf den Gewinn der Meisterschaft.

Der Titel-Dreikampf in der Handball-Bundesliga geht in die nächste Runde: Rekordmeister THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt wollen den Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch trotz schwerer Auswärtsspiele weiter unter Druck setzen. Der Patzer der Löwen zuletzt bei den Füchsen Berlin sei "nichts wert, wenn wir nicht weiter punkten", sagte Kiels Trainer Alfred Gislason vor der Partie beim Pokalsieger SC Magdeburg (19 Uhr/Sport1). Zwar liegen die Löwen mit 48:8 Punkten noch immer hauchdünn vorn, doch Titelverteidiger Kiel (46:8) und die Flensburger (45:9) sitzen ihnen dichter denn je im Nacken. Schon am Mittwoch könnten die Zebras vorbeiziehen, wenn dem Tabellenführer in Leipzig (20.45 Uhr/Sport1) erneut die Nerven flattern. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, und deshalb konzentrieren wir uns nur auf uns und den SC Magdeburg", sagte Kiels Europameister Rune Dahmke. 

Flensburg muss bei der MT Melsungen (19.45 Uhr) antreten und stapelt erst einmal tief - offiziell wollen die Norddeutschen nichts mit dem Kampf um den Titel zu tun haben. "Wir sind immer noch Dritter und haben einen Rückstand von drei Pluspunkten auf die Löwen", sagte Trainer Ljubomir Vranjes: "Wir kämpfen um einen Platz in der nächsten Champions League."

SID

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