Souveräner Sieg gegen Polen

DHB-Team stürmt in Rio zu Olympia-Bronze

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Die deutschen Handballer haben in Rio die Bronze-Medaille gewonnen.

Rio - Glänzender Abschluss, Medaillen-Traum erfüllt: Die deutschen Handballer sind bei den Olympischen Spielen zu Bronze gestürmt. Das DHB-Team bezwang den WM-Dritten Polen im Spiel um Platz drei.

Die deutschen Handballer haben bei den Olympischen Spielen Bronze gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson besiegte den WM-Dritten Polen im Spiel um Platz drei mit 31:25 (17:13) und sicherte sich damit die erste Olympiamedaille für ein deutsches Team seit Silber 2004 in Athen.

Beste Werfer des Europameisters waren Rechtsaußen Tobias Reichmann mit sieben und Kapitän Uwe Gensheimer mit sechs Treffern. Das Finale hatte die DHB-Auswahl durch ein 28:29 im Halbfinale gegen Weltmeister Frankreich verpasst. Polen war in der Vorschlussrunde Dänemark (28:29 nach Verlängerung) unterlegen.

Sieben Monate nach dem überraschenden EM-Triumph spielte die junge deutsche Mannschaft in Rio ein starkes Turnier und untermauerte mit sechs Siegen in acht Spielen die Rückkehr in die Weltspitze. Im Gedächtnis bleibt vor allem der 34:22-Kantersieg im Viertelfinale gegen Vize-Weltmeister Katar und die famose Aufholjagd gegen Frankreich, als Deutschland in der Schlussviertelstunde einen Sechs-Tore-Rückstand wettmachte und in der Schlusssekunde den entscheidenden Gegentreffer kassierte.

SID

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