Schwerer Sturz und keine Startgenehmigung

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Waldkraiburg - Erst stürzte er schwer, dann durfte er nicht mit fahren: Der Supersport-Rookie Luca Grünwald spricht über sein Rennwochenende in der Schleiz.

Der Supersport-Rookie hatte bei diesem Unfall Glück im Unglück: Im ersten freien Training am Freitagvormittag, 2. August kam er wegen eines Nachzüglers von der Fahrbahn ab und flog danach böse ab. Nachdem Grünwald kurz bewusstlos war, wurde er in ein Krankenhaus gebracht, das der Draufgänger allerdings noch am gleichen Vormittag wieder verlassen konnte.

Der Yamaha-Pilot des Teams Motorrad Bayer Bikerbox Racing bekam jedoch tags darauf, aufgrund seiner Gehirnerschütterung keine Startgenehmigung seitens des verantwortlichen Rennarztes, weshalb für ihn und seine Crew das Rennwochenende auf der Naturrennstrecke Schleizer Dreieck vorzeitig beendet war.

Luca Grünwald sagt über das Rennen: “Das Rennwochenende in Schleiz war für mich bereits nach nur acht Runden zu Ende. Schade, denn ich hätte mir einiges ausgerechnet, nachdem ich mit dem neuen Reifenmaterial auf Anhieb gut zurechtkomme. Aber die Gesundheit geht vor, da gibt es den Ärzten nichts zu wiedersprechen. Vorallem da sich am Samstagvormittag mit ständigen Kopfschmerzen eine leichte Gehirnerschütterung nicht verschweigen ließ. Ansonsten war ich nach dem heftigen Abflug im ersten freien Training am Freitagvormittag schon wieder mehr oder weniger ok. Bis zu diesem verhängnisvollen Zwischenfall fühlte ich mich mit dem Motorrad und mit den Bedingungen pudelwohl, als ich ausgerechnet vor der Senke auf einen langsamen Fahrer auflief. Beim Ansatz meines Überholmanövers hatte dieser aber im letzten Moment vor dem Einbiegen in die Kurve seine Linie gewechselt, sodass mir die Fahrbahn ausging und ich geradewegs in die Wiese gerattert bin. An der Stelle, wo es wieder bergauf geht, war die Kompression brutal stark, sodass ein Sturz unvermeidbar war. Danach war ich ein paar Minuten bewusstlos; die Versorgung an der Strecke und dann im Krankenhaus war erstklassig – ein herzliches Dankeschön an die Ärzte und Sanitäter! Andererseits tut es mir für mein Team und meine Crew leid, dass wir nicht weiter am Geschehen teilnehmen konnten. Die versäumten Punkte müssen wir nun beim nächsten Mal auf dem Sachsenring aufholen.“

Pressemitteilung SUPERBIKE*IDM

Quelle: rosenheim24.de

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