Turnier in Trutnov

Dritter Platz für die Basketballerinnen

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Wasserburg - Beim Vorbereitungsturnier im tschechischen Trutnov konnten sich die Wasserburgerinnen trotz starker Gegner über einen dritten Platz freuen. Der ganze Bericht Turnier:

Premiere für den neu zusammengesetzten Damen I- Kader: am vergangenen Mittwoch reisten die Innstädterinnen ins tschechische Trutnov, um dort nach einjähriger Pause wieder am Mekr’s Cup teilzunehmen. Bei diesem Vorbereitungsturnier erwartete das Team viele starke Gegner, mit denen die Damen letztendlich aber sehr gut mithalten konnten. Das Damen I erreichte den dritten Platz und damit das bisher beste Ergebnis beim Merk’s Cup. 

„Das ist schon das dritte Mal, dass wir bei diesem Vorbereitungsturnier dabei sind. Bisher sind wie immer letzter geworden, der dritte Platz ist ein sehr tolles Ergebnis“, kommentierte Wasserburgs Abteilungsleiterin Gaby Brei die Leistung des Teams. „Ich bin sehr stolz auf den Trainer und die Mannschaft, die durch die intensive Vorbereitungszeit noch sehr müde ist, aber sehr stark in Trutnov aufgetreten ist.“

Guter Einstieg ins Turnier 

Gleich am Donnerstag, zum Start des Vorbereitungsturniers, trafen die Innstädterinnen auf einen hochrelevanten Gegner - Pinkk Pécsi, die auch Gegner in der Gegner in der Eurocup Women-Gruppenphase sein werden. Gegen die Ungarinnen erzielten die Innstädterinnen ein deutliches Ergebnis und siegten 79:65. Bereits zur Halbzeitpause führte der TSV mit einem guten Vorsprung von 40:29. In der zweiten Spielhälfte ließ sich das Team den Sieg nicht mehr nehmen. Top-Scorerinnen der Partie waren Nayo Raincock-Ekunwe und MArlou de Klejin mit je 12 Punkten. 

Am Freitag hatten die Damen einen spielfreien Tag. Eigentlich sollte es gegen ZVVZ USK Prag weitergehen. Der amtierende EuroLeague Sieger kam aber nicht zum Turnier nach Trutnov. Halb so schlimm für Wasserburg. Das Team nutzte den freien Tag für ein sehr intensives Training und eine gemeinesame Sightseeing-Tour in Trutnov. „Das hätten wir sonst nicht machen können“, sagte Headcoach Schorsch Eichler.

Niederlage gegen slowakischen Meister

Nach dem guten Start am Donnerstag mussten die Innstädterinnen am Samstag gegen den slowakischen Meister und EuroLeague-Teilnehmer Kosice eine deutliche Niederlage einstecken. Die Gegnerinnen landeten mit 97:64 einen Kantersieg, was sich allerdings erst nach dem dritten Viertel abzeichnete. Bis zur Halbzeitpause konnten die Innstädterinnen gut mithalten. Nach dem ersten Viertel führten sie knapp 17:16, zur Pause drehte sich das Spiel und es stand 43:37 für den slowakischen Meister. Top-Scorerinnen der Partie waren Svenja Brunckhorst mit 11 und Nayo Raincock-Ekunwe mit 10 Punkten.

Sieg gegen Gastgeber sichert Platz drei 

Am Sonntag ging es dann in die Platzierungsspiele gegen die Teams der anderen Vorrundengruppe. Die Damen spielten gegen die Gastgeber aus Trutnov um Platz drei. Trutnov zählt zu den stärksten Teams der tschechischen Liga, den Sieg holten sich aber die Wasserburgerinnen und das mit einem deutlichen Ergebnis. Im ersten Viertel begegneten sich die Teams noch auf Augenhöhe, ab dem zweiten Viertel gelang es Wasserburg den Vorsprung auszubauen und zu halten. Im entscheidenden letzten Viertel kam dann der Durchbruch. Am Ende hieß es 72:58 für Wasserburg. Shey Peddy und Soana Lucet hatten mit je 12 Punkten die meisten Zähler. 

Nach nur sieben Wochen Training in der Vorbereitung für die kommende Saison ist Headcoach Schorsch Eichler mit der Leistung seiner Mannschaft beim Turnier sehr zufrieden. „Natürlich gibt es nach so kurzer Zeit noch einige Punkte an denen man feilen und hart arbeiten muss, das ist in diesem Stadium aber ganz normal“, so der Trainer. Headcoach Schorsch Eichler nutzte auch die Tage in Trutnov für mehrere Trainingseinheiten. Diese wurden vor allem für die taktische Analyse der Gegner und das Eistudieren der eigenen Taktiken genutzt.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg am Inn e.V. Abteilung Basketball

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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