Aufsteiger gegen Aufsteiger

Wasserburg tritt in Bad Homburg an

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Karin Bayerl bringt immer wieder wichtige Unterstützung von der Bank

Wasserburg - Die erste weite Auswärtsfahrt der Saison steht für die zweite Mannschaft des TSV Wasserburg an: Am Sonntag um 16:00 Uhr tritt das Team von Coach Wanda Guyton im Duell zweier Aufsteiger bei den Elangeni Falcons Bad Homburg an, die auf Platz Vier der 2. Planet Cards Bundesliga liegen.

Die Hessinnen profitierten aber davon, dass die ursprünglich verlorene Partie gegen Speyer am grünen Tisch in ein 20:0 umgewandelt wurde. So bleibt die knappe 48:52-Niederlage beim Tabellenzweiten Bamberg die einzige in vier Spielen. Dabei verstößt das Team von Coach Jay R. Brown allerdings regelmäßig gegen das sogenannte "Gentlemen Agreement", in dem sich die Vereine der 2. Liga mehrheitlich dafür entschieden hatten, dass immer drei Spielerinnen mit deutschem Pass auf dem Feld stehen soll.

"Da wir die Spielerinnen (die keine Profispielerinnen sind!), die bei uns hier leben, hier arbeiten, Steuern zahlen, nebenbei Basketball spielen und zum Aufstieg beigetragen haben, als integralen Bestandteil unserer Gesellschaft, unseres Vereins und unserer Mannschaft sehen", so das Statement des Clubs, sei es ihnen nicht möglich sich an die (rechtlich nicht bindende) Vereinbarung zu halten. Das hat zur Folge, dass mit den US-Amerikanerinnen Chelsea Meeks (im Schnitt 19,0 Punkte in knapp 35 Minuten) und Elisabeth Horton (13,5 Punkte in 29 Minuten) sowie der Polin Joana Semerda (12,7 Punkte in 32 Minuten) und der Türkin (5,8 Punkte in 14 Minuten) vier Spielerinnen an der Spitze der Topscorer-Liste der Gastgeberinnen stehen, die keinen deutschen Pass haben.

Die Wasserburgerinnen dürfen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen lassen, sondern müssen sich weiterhin auf sich selbst konzentrieren. "Wir haben trotz Niederlage gegen Bad Aibling sehr gut gespielt", so Wanda Guyton, die von ihrem Team fordert, mit derselben Intensität auch in Bad Homburg ans Werk zu gehen: "Ich bin optimistisch, dass wir auf diesem Level weiterspielen können. Wir haben den richtigen Rhythmus gefunden."

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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