Waldkraiburger wird Schulleiter in Haag

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Erst Vize-Chef von rund 1400 Realschülern in Waldkraiburg und ab Montag Chef von 1000 Realschülern in Haag: Hermann Huber. Unser Bild zeigt ihn in der Schulbücherei, eines der vielen Projekte, die er in seiner Amtszeit gefördert hat, "um mehr aus dem Lebensraum Schule" herauszuholen.

Waldkraiburg/Haag - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt Hermann Huber als Konrektor die Ferdinand-Porsche-Realschule und wechselt als Schulleiter nach Haag.

In Waldkraiburg in seiner Funktion als Konrektor habe Hermann Huber das nötige Rüstzeug für seine künftige Aufgabe an die Hand bekommen: Ab Montag wird der 49-Jährige Schulleiter an der Staatlichen Realschule in Haag. Er folgt auf Wilhelm Kürzeder, der an die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Realschulen in Oberbayern Ost wechselte und als Bindeglied zwischen dem Ministerium und den Schulen des Bezirks fungiert.

Laut Rektor Hans Hautz habe Huber einen umfassenden Einblick in die Schulleitung bekommen - vom Personalwesen bis hin zur Planung des Schulalltags. Ideale Erfahrungswerte für den Aufstieg, dem Huber freudig entgegensieht, auch wenn seine Zeit in Waldkraiburg damit um ist. Umso mehr freue er sich, im Landkreis zu bleiben; die Vernetzung mit den Ansprechpartnern des Sachaufwandsträgers (Landratsamt) sei gut und gewährleiste für seine künftige Aufgabe ein "gutes Stück Kontinuität".

Seit August 2010 war der Wasserburger an der Ferdinand-Porsche-Realschule Konrektor und übernahm alle Amtsgeschäfte, als Rektor Hautz im Krankenstand war. Er betreute unter anderem die Umbaumaßnahmen der Fachräume, die Weiterentwicklung des Gebäudes und der Ausstattung, die aufgrund der wachsenden Schülerzahlen erforderlich wurde. Dazu gehörten Planungen, Verhandlungen und engste Zusammenarbeit mit dem Sachaufwandsträger sowie den zuständigen Institutionen und Stellen.

In seiner Funktion als Mitglied der Schulleitung habe er engen Kontakt zur heimischen Wirtschaft gepflegt, etwa innerhalb des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft. "Auch der Bürgermeister und der Landrat hatten stets ein offenes Ohr", so Huber, der ein rundweg positives Fazit zieht, wenn er zurückblickt - auch im Hinblick auf die Stadt Waldkraiburg, die eine sehr moderne sei. "Hier arbeiten Politik, Wirtschaft und alle Altersschichten intensiv zusammen." Wenn am Montag seine neue Aufgabe beginnt, wird der Lehrer für Mathe, Physik und Informatik auch wieder mehr unterrichten. "Der reine Verwaltungsakt ist nicht mein Ding. Ich bin Pädagoge und will in Kontakt mit Schülern stehen", erklärt Huber. Für ihn sei die Schule ein Lebensraum, dessen Qualität er auch für die Schüler ständig weiter entwickeln will.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

Quelle: innsalzach24.de

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