Feuerwehr blickt auf bewegtes Jahr zurück

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Winden/Haag - Viel zu tun hatte die Windener Feuerwehr im vergangenen Jahr. Bei der JHV gab es jetzt lobende Worte von Ehrengästen sowie einige Ehrungen:

Die stellvertretende Landrätin Eva Köhr war begeistert von den Windener Feuerwehreinsätzen, denn dass ein Misthaufen zu löschen sei, habe sie noch nie gehört, Schweinehälften umladen dagegen schon mehrmals. Die 72 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis seien sehr wichtig, sie seien der Motor der Gemeinden und die Stütze des kulturellen Lebens, so Köhr. Ihr spezieller Dank galt der Feuerwehrjugend, denn „ihr seid für den Nächsten da und sitzt nicht nur vor dem Computer“.

Stefan Ott, Jugendleiter der freiwilligen Feuerwehr Winden, ist stolz auf seine Jungen und deren Engagement und schloß, nach den Berichten über die Jugendübungen, das Zeltlager im Feuerwehrausbildungszentrum und die 24-Stunden-Einsatzübung mit den Worten: „Ihr seid ein Superhaufen!“

Nach den Worten des Ersten Vorstandes Florian Ott waren die Floriansjünger aus Winden überaus aktiv im vergangenen Jahr unterwegs. Zwischen Weiterbildungen, fingierten „Gasexplosionen“ zum sechzigsten Geburtstag des Ehrenvorstandes Hans Bachmaier, Floriansmesse, Kesselfleischessen in Pyramoos, Fahrzeugweihe in Allmannsau und dem Herbstfest in Haag beim „Tag der Feuerwehren“ gab es allerhand zu tun. 

Das Gegenstück zu den „kulturellen Einsätzen“ bildete dann der Bericht des ersten Kommandanten Georg Zeller, welcher Rettungseinsätze für Leib und Leben auf der nahen Bundesstraße 12, technische Hilfeleistungen und Löscheinsätze bei Bränden erläuterte. Hierzu gehört auch der vorbeugende Brandschutz mit Firmenbesichtigungen, um die vorhandenen Einsatzpläne zu aktualisieren oder der „Hausfrauenlöschtag“, um das Verhalten bei Fettbrand oder Handhabung der Löschdecke zu üben.

JHV bei Windener Feuerwehr

Im Anschluß ehrte Landrätin Eva Köhr gemeinsam mit Kreisbrandmeister Karl Neulinger Engelbert Deuschl in Abwesenheit mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst, sowie Konrad Maier und Georg Fertl mit dem Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst.

Wie auch Bürgermeister Hermann Dumbs und Kreisbrandrat Karl Neulinger waren sich zum Ende alle Ehrengäste in ihren Grußworten einig, dass die "Chefs" der einzelnen Feuerwehrdienstleistenden Lob verdienen, denn es sei nicht mehr selbstverständlich, Mitarbeiter von der Arbeit freizustellen, um Dritten helfen zu können.

aj

Quelle: innsalzach24.de

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