Merkur tritt vor die Sonne

Hier sehen Sie den #Merkurtransit im Live-Stream

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Landkreis - Vor 13 Jahren gab es den letzten von uns aus sichtbaren Merkurdurchgang vor der Sonne. Heute ist es wieder so weit. Seien Sie dabei - entweder live auf der Sternwarte Rosenheim oder per Livestream aus der Sternwartenkuppel.

Mit der richtigen Ausstattung lässt sich an diesem Montag ein seltenes Himmelsereignis beobachten. Der Merkur - der kleinste Planet unseres Sonnensystems - wandert ab dem Mittag an der Sonne vorbei.

Nicht mit bloßem Auge hinschauen!

Bis zum Abend wird er als kleiner schwarzer Punkt vor der Sonne sichtbar sein. Mit bloßen Augen ist das Schauspiel aber nicht sichtbar.

Schicken Sie uns ein schönes Foto von dem Merkurtransit! Wir freuen uns über Zusendungen am Freitag an unsere E-Mail-Adresse redaktion@ovb24.de.

Voraussetzung ist ein Fernrohr mit mindestens 50-facher Vergrößerung - und klare Sicht. Meteorologen und Astronomen warnen allerdings davor, ohne Filter nach dem Planeten Ausschau zu halten.

Der sogenannte Merkurtransit beginnt um 13.12 Uhr mit dem Auftauchen des Planeten am Ostrand der Sonne. Enden soll das Schauspiel um 20.41 Uhr. Am besten lässt es sich nach Angaben der Experten in einer Sternwarte beobachten. Eine Garantie, den sonnennächsten Planeten tatsächlich zu sichten, gebe es aber auch dort nicht.

Livestream der Rosenheimer Hochschule

"Östlich von Emsland und Harz rechnen wir den ganzen Tag mit einem klaren Himmel und bester Sicht. Schlechter wird es, je weiter wir nach Südwesten kommen", sagte ein DWD-Meteorologe. Wegen der langen Dauer des Himmelsereignisses sei der Merkur voraussichtlich aber auch in stärker bewölkten Regionen vorübergehend zu sehen.

Die Sternwarte auf dem Dach des D-Gebäudes der Hochschule Rosenheim hat von 13 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet.

Der Merkur ist der kleinste Planet unseres Sonnensystems und hat einen Durchmesser von etwa 4900 Kilometern. Merkurtransite sind noch seltener als Sonnen- und Mondfinsternisse. In diesem Jahrhundert soll der Merkur insgesamt 14 Mal vor die Sonne treten.

Nicht jedes der Ereignisse ist von Mitteleuropa aus zu sehen. Von Deutschland aus konnte das Schauspiel zuletzt 2003 beobachtet werden, das nächste Mal ist es 2019 möglich.

mh mit Material von dpa und der Rosenheimer Sternwarte

Quelle: rosenheim24.de

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