Zahlen des Landesamtes für Statistik

So viele jugendliche Komasäufer gibt es in der Region

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Landkreis - An Hand aktueller Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik hat die DAK die Entwicklung Fallzahlen von jugendlichen Komasäufern in der Region unter die Lupe genommen. 

Die DAK hat an Hand der aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik die Fälle von jugendlichen "Komasäufern" in der Region unter die Lupe genommen. Dabei ergibt sich ein vielfältiges Bild. In einigen Landkreisen gab es drastische Zunahmen, andernorts blieb die Lage gleich und in einem Fall gab es sogar einen drastischen Rückgang.

Gleichbleibende Zahl im Landkreis Rosenheim

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen bleibt im Landkreis Rosenheim gleich. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 201581 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 42 Jungen und 39 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 0 Prozent. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem.

Mehr Komasäufer im Landkreis Traunstein

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Landkreis Traunstein entgegen dem landesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheitlandeten im Jahr 2015 69 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 45 Jungen und 24 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 13,1 Prozent.

Ebenfalls mehr Komasäufer im Berchtesgadener Land

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Berchtesgadener Land entgegen dem landesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 41 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 26 Jungen und 15 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 32,3 Prozent.

Gleichviel Komasäufer im Landkreis Mühldorf

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen bleibt im Landkreis Mühldorf gleich. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 32 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 18 Jungen und 14 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 nicht. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt jedoch weiter ein Problem.

Weniger Komasäufer im Landkreis Altötting

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Landkreis Altötting weiter zurückgegangen. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2015 30 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 15 Jungen und 15 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 40 Prozent.

Relation wichtig

Bedeutend bei der Betrachtung dieser Zahlen ist aber auch das Verhältnis, in dem sie stehen. Im Landkreis Rosenheim gibt es zwar keine Zunahme, trotzdem gab es hier von allen Landkreisen die meisten Fälle. Der Landkreis Berchtesgadener Land verzeichnet zwar die stärkste Zunahme, es sind aber immer noch weniger Fälle als in den beiden Landkreisen mit den meisten jugendlichen Komasäufern und "nur" elf mehr als im Landkreis Altötting, der einen starken Rückgang verzeichnete. 

Kampagne „bunt statt blau“ 2017

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2017 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Landkreis Traunstein fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 80.000 junge Künstler teil. Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ in Bayern ist die Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Quelle: Pressemeldung DAK-Gesundheit Hamburg

hs

Quelle: rosenheim24.de

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