Wetterwarnungen: Bis zu -20 Grad?

Schnee und Sturm fordern weiteres Todesopfer

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Landkreis - Der Wetterdienst warnt neben starkem Schneefall auch vor Sturmböen und Schneeverwehungen in der Region. Auch schwere Unfälle sind die Folge:

  • Für Teile Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch eine amtliche (Un)Wetterwarnung herausgegeben. Diese gilt für die heimischen Landkreise vorerst bis Donnerstag, 7 Uhr!
  • Es muss mit starkem Schneefall und teils orkanartigen Böen gerechnet werden.
  • Zugverkehr läuft nach Anfangsschwierigkeiten am Mittwoch inzwischen reibungslos, Meridian erwartet keine Probleme.
  • Der Betrieb von mehreren Seilbahnen in Bayern wurde sturmbedingt bis auf weiteres eingestellt.
  • In den bayerischen Alpen besteht derzeit mäßige Lawinengefahr, diese kann aber im Laufe des Tages steigen.
  • Auf Bayerns Straßen kam es zu zahlreichen Unfällen.
  • Autofahrerin stirbt bei Unfall in Eberfing
  • Skispringen in Innsbruck abgebrochen

UPDATE, 17.50 Uhr: Skispringen abgebrochen

Der starke Wind hat auch ein sportliches Großereignis beeinträchtigt: Das Skispringen in Innsbruck - teil der Vierschanzentournee - wurde nach dem ersten Durchgang vorzeitig beendet.

UPDATE, 16.05 Uhr: Schwerer Unfall in Weilheim

Die Schneestürme und -Verwehungen haben in Oberbayern ein weiteres Todesopfer gefordert. Bei einem Unfall nahe Eberfing im Landkreis Weilheim kam eine 68-Jährige mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Frau erlag ihren Verletzungen.

UPDATE, 13.15 Uhr - Jetzt auch noch Kälteschock?

Zu dem Schnee, dem Sturm und der Glätte soll es in den nächsten Tagen auch noch richtig "zapfig" in Bayern werden. Bis auf -20 Grad kann hier das Thermometer in der Nacht auf Samstag fallen.

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UPDATE, 13 Uhr: Noch geringe Lawinengefahr in den Alpen

Es besteht im gesamten bayerischen Alpenraum oberhalb der Waldgrenze eine mäßige Lawinengefahr, darunter ist die Lawinengefahr noch als gering einzustufen.

Vereinzelte Gefahrenstellen liegen über der Waldgrenze in frisch eingewehten Bereichen, vor allem im kammnahen Steilgelände der Hangrichtungen Nordwest über Nord bis Südost, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Hier ist bereits bei geringer Zusatzbelastung eine Auslösung meist kleiner Schneebrettlawinen möglich. Die Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nimmt im Laufe des Tages zu.

Je nach Umfang der Niederschläge und der neuen Verfrachtungen kann die Lawinengefahr im Laufe des Tages in allen Höhenlagen ansteigen. Hier können Sie sich beim Lawinenwarndienst Bayern über die aktuelle Lage informieren.

UPDATE, 12.35 Uhr - Wind und Schnee in Salzburg

Auch im benachbarten Österreich hat der Winter voll eingeschlagen. Im Bundesland Salzburg gab es bereits am Vormittag starke Schneefälle, die zum Abend hin sogar noch stärker werden sollen. In Teilen des Tennengaus, Pongaus und Pinzgaus soll es sogar starke Unwetter geben.

Zudem gibt es in Teilen des Landes auch starken Wind. Am Sonnblick im Pinzgau wurden am Vormittag auf 3.109 Metern Seehöhe 119,5 km/h gemessen.

UPDATE, 12.30 Uhr - Meridian erwartet keine Probleme

Der reibungslose Betrieb des Meridian soll trotz der Schneefälle und Minustemperaturen möglich sein. Sprecher Christopher Raabe sagte gegenüber Radio Charivari, Winterwartungen waren bereits im November. Hier seien bereits die Bremsen überprüft und der Frostschutzvorrat aufgefüllt worden. Außerdem wurden die Heizungen überprüft. 

Dennoch müsse darauf hingewiesen werden, so Raabe, dass im Falle von infrastrukturellen Problemen, also durch vereiste Schienen oder abgefallene Bäume, der Fahrbetrieb nicht reibungslos verlaufen könnte. Im Falle des Falls ständen Ersatzbusse bereit, so Raabe weiter.

Im Werdenfelser Land wurde der Betrieb von mehreren Seilbahnen sturmbedingt bis auf weiteres eingestellt. Betroffen vom Ausfall ist auch die Seilbahn auf Deutschlands höchsten Berg, der Zugspitze.

UPDATE, 11.55 Uhr - Zugausfälle und Unfälle

Wegen des Sturmtiefs „Axel“ ist es am Mittwochmorgen im Norden Bayerns zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr gekommen. Bäume waren auf Gleise gestürzt, in Schwarzenbach konnte ein Regionalzug laut der Nachrichtenagentur AFP nicht mehr rechtzeitig reagieren und rammte einen Baum. Zum Glück wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

In der Nacht zum Mittwoch sind wegen Schnee und Sturm zudem zahlreiche Verkehrsunfälle passiert. Besonders betroffen waren Autofahrer in Ostbayern. In Oberfranken krachte es laut Polizei rund 30 Mal. Auf der B4 nahe Coburg stellte sich ein Sattelzug quer, der Verkehr wurde behindert. Auch auf der A3 kam ein Laster ins Rutschen - er musste geborgen werden.

Fotos unserer User vom Schneefall in der Region

In München wurden am Vormittag wegen des Sturms mehrere Wertstoffhöfe geschlossen. Das teilte der Abfallwirtschaftsbetrieb München mit.

UPDATE, Mittwoch, 6.25 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut - diesmal vor Schneefall und Schneeverwehungen. Oberhalb 600 Meter ab der Nacht zum 4. Januar seien im östlichen Bergland kräftige Schneefälle und starke Verwehungen durch Sturmböen möglich. Bis Mittwochabend können 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee fallen. 

Für den Raum Berchtesgadener Land wurde Meldestufe 3 ausgerufen - explizit gewarnt wird vor Frost, Sturmböen und starkem Schneefall wie Schneeverwehungen. 

Ausläufer können bis in die Landkreise Traunstein und Rosenheim spürbar sein. Für die restliche Region gilt markantes Wetter (Stufe 2). 

Erstmeldung, Dienstag, 18.53 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben: In Stadt und Landkreis Rosenheim sowie in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land kann es von Mittwoch, 5 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 7 Uhr, zu starkem Schneefall und Schneeverwehungen kommen.

Betroffen sollen dabei Lagen über 800 Metern sein. Verbreitet kann es glatt werden.

Bäume können zusammenbrechen

Der Wetterdienst warnt dabei explizit: "Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten!"

Detaillierte Warninformationen finden Sie hier.

anh/mw/mh/DWD

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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