Bleibt der Regen? So wird das Wetter im Herbst!

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Landkreis - Der September war bisher in ganz Deutschland doch sehr verregnet. Der Wettertrend verrät jetzt, ob der Herbst schon bald seine schöneren Seiten zeigt.

Der September entwickelt sich immer mehr zum nassen und kühlen Monat. Noch ist der Monat zwar rund 2 Grad wärmer als im langjährigen Mittel, allerdings resultiert der Wärmeüberschuss derzeit immer noch von den vier bis fünf Sommer- bzw. Hitzetagen zu Monatsanfang. Zeitweise war der Monat deutschlandweit sogar um bis zu 5 Grad zu warm. „Dieser Überschuss wird sich aber in den kommenden Tagen weiter rasch abbauen, denn der Herbst schlägt voll zu. Ein Tief nach dem anderen überquert Deutschland“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Es ist weiterhin kein Altweibersommer in Sicht. Das hatten die Langfristmodelle allerdings auch schon Anfang August angedeutet.

Der Altweibersommer ist in der Regel zwischen Mitte und Ende September zu finden. Doch in den kommenden 7 bis 10 Tagen ist es vor allen Dingen eines, nämlich nass.

>> Hier finden Sie die tägliche Wettervorhersage für die Region <<

September extrem verregnet

Dabei hat der September sein deutschlandweites Regensoll bisher schon zu 75 Prozent erreicht und ist damit aktuell schon viel zu nass. Der Regennachschub der nächsten Tage wird dafür sorgen, dass der Monat sein komplettes Regensoll deutlich zu früh erfüllt. In Trier, Kassel Magdeburg oder Düsseldorf hat der September sein Soll sogar jetzt schon zu 100 Prozent erfüllt. In Süddeutschland fielen allein in den letzten 24 Stunden regional bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Dieser September ist eine ziemlich nasse Angelegenheit. Es könnte der nasseste seit 2010 werden.

Die Wetterentwicklung der kommenden Tage:

Samstag: 16 bis 22 Grad, dabei ist es im Nordosten am wärmsten, aus Westen neue Schauer und Regen, im Nordosten zeitweise freundlich

Sonntag: 14 bis 18 Grad, überall viele Wolken und Schauer

Montag: 10 bis 16 Grad, stark bewölkt bis bedeckt und immer wieder Regen

Dienstag: 10 bis 15 Grad, aus Westen neuer Regen, nur wenig Sonnenschein im Land

Mittwoch: 10 bis 18 Grad, besonders nördlich des Mains kräftiger Regen, sonst Schauer

Donnerstag: 12 bis 16 Grad, stark bewölkt bis bedeckt mit Regen

Freitag: 8 bis 15 Grad, aus Westen nach kurzer Wetterberuhigung neue Regenwolken

Insgesamt werden in den kommenden sieben Tagen von den Wettermodellen durchschnittlich weitere 30 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter berechnet. Nächste Woche müssen wir zudem regional mit Bodenfrost rechnen. Großflächig wird es den aber noch nicht geben, denn oftmals sind ja viele Regenwolken unterwegs und die verhindern ein allzu starke nächtliche Abkühlung. Allerdings werden die Nachtwerte zunehmend einstellig ausfallen. Meist liegen sie zwischen 6 und 9 Grad.

Schneefallgrenze in den Alpen wird sinken

In den Alpen ist die Schneefallgrenze bereits diese Woche auf knapp unter 2000 Meter gesunken. Nach einem Anstieg zum Wochenende, wird sie nächste Woche teilweise auf 1300 bis 1500 Meter absinken. Auf der Zugspitze lagen heute Morgen 25 Zentimeter Schnee.

Trend für den Oktober

Der vergangene Oktober war von den Temperaturen her durchschnittlich. Es gab allerdings 10 Prozent mehr Regen als üblich. 2011 und 2010 gab es weniger Regen als im Durchschnitt und dafür zum Teil ein dickes Plus an Sonnenschein, also einen richtig goldenen Oktober.

Dieses Jahr ist die genaue Entwicklung noch recht unsicher. Allerdings deuten erste Wettermodelle auf eine Umstellung der Großwetterlage zum Monatsende hin. Dann könnte sich über Mitteleuropa ein Hochdruckgebiet etablieren und einen freundlichen Start in den Oktober bescheren.

Sollte es tatsächlich so kommen, würden die Bedingungen für einen goldenen Oktober nicht schlecht stehen. Wenn schon dieses Jahr der Altweibersommer ins Wasser fällt, dann hätten wir uns immerhin einen schönen Oktober verdient.

Quelle: wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

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