Schleusungen von Syrern, Eritreern und Afghanen

In zwei Tagen über 60 illegal Eingereiste

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Rosenheim - Schleierfahnder ohne Verschnaufpause: Die Bundespolizei hat über 60 unerlaubt Eingereiste aufgegriffen. Es handelte sich vor allem um Syrer, Afghanen und Eritreer.

Am frühen Donnerstagmorgen haben Schleierfahnder auf der A 93 bei Raubling in einem polnischen Reisebus 21 somalische Staatsangehörige festgestellt, die sich nicht ausweisen konnten beziehungsweise größtenteils gefälschte italienische Papiere mitführten.

Kurz zuvor stoppten die Beamten am Inntaldreieck einen Deutschen (29), der mit seinem Pkw fünf Eritreer ohne Ausweise über die Grenze gebracht hatte.

Vier weitere mutmaßliche Schleuser bekamen es bereits tags zuvor mit der Rosenheimer Bundespolizei zu tun. Es handelte sich um zwei Syrer (21, 27), die mit ihren beiden Fahrzeugen insgesamt neun illegal eingereiste Landsleute beförderten, und eine Deutsche und einen Tunesier (39, 31), die mit einem Mietwagen vier Palästinensern die illegale Einreise ermöglicht hatten.

Alleine am Mittwoch registrierte die Bundespolizeiinspektion Rosenheim 35 unerlaubt Eingereiste, die überwiegend aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea stammen. Während die meisten von ihnen der Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden konnten, müssen sich die verhafteten Fahrer voraussichtlich wegen Einschleusens von Ausländern vor Gericht verantworten.

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von bezahlten Schleusungen aus. Den Hauptanteil des Schlepperlohns dürften jedoch nicht die Fahrer der letzten Etappe von Italien nach Deutschland, sondern deren Hintermänner, die eigentlichen Organisatoren der illegalen Reisen, kassiert haben. Die Bundespolizei rechnet mit mehren tausend Euro je geschleuster Person.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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