Bundespolizei stoppt Schleuser auf A8

"Eine reine Gefälligkeit!"

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Bad Feilnbach – Bundespolizisten haben am Donnerstag zwei mutmaßliche Schleuser auf der A8 festgenommen. Im Fahrzeug der Deutschen befanden sich zwei Palästinenser ohne Ausweispapiere.

Fahnder der Rosenheimer Bundespolizei kontrollierten die vier Insassen eines Pkw mit Frankfurter Kennzeichen auf Höhe Bad Feilnbach. Fahrer und Beifahrer konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Ihre beiden 21 und 25 Jahre alten Begleiter im Fond des Fahrzeugs hatten allerdings nicht die erforderlichen Reisedokumente dabei. Ersten Ermittlungen zufolge waren die Syrer palästinensischer Herkunft in Mailand zugestiegen, nachdem sie mithilfe von Schleppern für jeweils rund 1.200 Dollar bis Italien gebracht worden waren. Der 32-jährige Beifahrer verweigerte nach Rücksprache mit seinem Anwalt detaillierte Aussagen. Er gab lediglich an, sein 44 Jahre alter Schwager habe den Wagen gefahren, da er selbst derzeit keinen Führerschein besäße. Die Fahrt sei eine reine Gefälligkeit gewesen.

Die beiden Geschleusten baten um Asyl und wurden an die Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Fahrer und Beifahrer, selbst palästinensischer Herkunft, erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Die Bundespolizei geht von einer organisierten Schleusung aus.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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