Bei Kontrolle der Burghausener Schleierfahnder

Kriminelle serbische Familie aus dem Verkehr gezogen 

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Burghausen - Bei der Kontrolle eines Reisebusses an der A94 Anschlussstelle Burghausen ging den Schleierfahndern eine kriminelle serbische Familie ins Netz. 

Am Montagabend, 10. Oktober, fiel den Burghausener Schleierfahndern ein serbischen Reisebus auf, den sie zur Kontrolle anhielten. Das Ergebnis war kurios: eine komplette serbische Familie ging den Polizisten ins Netz. Der Stiefvater, ein 40-jähriger Serbe, saß im Bus als Passagier. „Im Gepäck“ hatte er nur eine Plastiktüte sowie eine Aufenthaltsermittlung des Landratsamtes Mecklenburg aufgrund Asylverfahrensgesetzes und einen Haftbefehl der Polizei in Waiblingen zur Festnahme wegen Einbruchsdiebstahls. 

Aufgrund seiner telefonischen Kontaktaufnahme mit der Ehefrau überprüften die Schleierfahnder auch die Daten der 36-jährigen Serbin im Polizeicomputer. Prompt blinkte dieser rot: auch die Ehefrau war wegen Vergehens gegen das Asylverfahrensgesetz vom Landratsamt Mecklenburg zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben

Und dann fand sich auf der Bustoilette versteckt auch noch der Stiefsohn des Paares. Der 19-jährige Serbe passte ins Familienbild, denn auch gegen ihn stand ein Haftbefehl zur Festnahme der Polizei in Waiblingen offen. Dem jungen Mann wurde besonders schwerer Diebstahl vorgeworfen. 

Die Burghauser Schleierfahnder übermittelten die korrekten Wohnadressen nach Mecklenburg und verhafteten Vater und Stiefsohn. Nach einer Nacht auf der Burghauser Polizeidienststelle wurden die beiden dem Haftrichter vorgeführt.

Pressemeldung Polizeistation Fahndung Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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