Absturz eines Kleinflugzeuges mit zwei Toten

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Brannenburg - Nach einem Absturz einer Cessna am Freitagabend, wurde das Flugzeugwrack in unzugänglichem Berggebiet im Bereich Brannenburg gefunden.

Beim Absturz eines mit zwei Personen besetzten Sportflugzeuges auf dem rund 1100 Meter hohen Sulzberg sind am Freitagabend beide Insassen ums Leben gekommen. Die Absturzursache ist noch völlig unklar. Derzeit laufen mit Hubschrauberunterstützung umfangreiche Bergungsmaßnahmen, die sich aufgrund des alpinen Geländes äußerst schwierig gestalten.

Nach den bisherigen vorliegenden Erkenntnissen war das Sportflugzeug vom Typ Cessna am Freitag kurz nach Mittag in St. Johann/Tirol mit Flugziel Michelstadt im Odenwaldkreis/Hessen gestartet. Nachdem die Maschine mit den anvisierten Insassen, einem 70-jährigen Piloten und seinem 69-jährigen Begleiter dort bis zum Abend nicht eintraf, alarmierte der Flugplatz in Michelstadt die Flugsicherung in Münster. Peilungen ergaben Standortkoordinaten im Bereich des 1100 Meter hohen Sulzberges im Gemeindebereich von Brannenburg.

Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Suchmaßnahmen konnte die abgestürzte Cessna von einem SAR Hubschrauber rund 100 Meter unterhalb des Sulzberggipfels in extrem steilem und bewaldetem Gebiet geortet werden. Kräfte der Bergwacht gelangten dann kurz vor Mitternacht zur Unglücksmaschine. Beide Insassen hatten den Absturz nicht überlebt. Ein hinzugezogener Arzt konnte nur noch deren Tod feststellen.

Noch in der Nacht haben Staatsanwaltschaft Traunstein und Beamte der Kripo Rosenheim die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Bislang konnte eine Identifizierung der beiden Toten, deren Bergung soeben angelaufen ist, noch nicht erfolgen. Es wird aber davon ausgegangen, dass es sich hierbei um den für den Flug registrierten 70-jährigen Piloten und seinen 69 Jahre alten Begleiter aus dem Odenwaldkreis handelt. Die Staatsanwaltschaft hat eine gerichtsmedizinische Untersuchung der beiden Toten und ein Flugunfallgutachten in Auftrag gegeben.

Die Flugzeugbergungsmaßnahmen unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, der Bergwacht Brannenburg sowie der Feuerwehren Brannenburg und Degerndorf werden noch mehrere Stunden andauern.

Lesen Sie dazu auch die Erstmeldung mit Fotos

Quelle: rosenheim24.de

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