Illegal eingereister "Schwarzfahrer" schweigt

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Rosenheim - Bundespolizisten haben am Wochenende im Zug einen illegal eingereisten "Schwarzfahrer" verhaftet. Zu seiner Identität hüllte er sich zunächst in tiefes Schweigen - zunächst!

Als die Bundespolizisten den Mann im ICE aus Kufstein kontrollierten, wies dieser sich mit bulgarischen Papieren aus. Den Rosenheimer Beamten fiel sogleich auf, dass die Person auf dem Ausweisbild und die Person, die ihnen gegenüber stand, nicht die gleichen waren. Eigene Dokumente führte der Reisende nicht mit. Er hatte noch nicht einmal eine gültige Fahrkarte. Die Fahnder nahmen ihn fest und zeigten ihn wegen Ausweismissbrauchs, illegaler Einreise und Erschleichens von Leistungen an. Offenbar wollte der „Schwarzfahrer“ durch beharrliches Schweigen einer Strafe entgehen, denn bei der Vernehmung weigerte er sich, Angaben zu seiner Person zu machen. Gebracht hat es ihm letztlich aber nichts. Er wurde beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt und eingehend belehrt. Schließlich besann er sich und gab dann doch bereitwillig Auskunft.

Für seine Vergehen wurde der Bulgare am Montag, 8. August, vom Richter zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt. Mangels verfügbarer finanzieller Mittel musste er ersatzweise eine 120-tägige Freiheitsstrafe antreten. Hinter Gittern kann der 20-Jährige sich nun bis in den Herbst wieder in Schweigen hüllen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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