Inder zahlt 15.000 Euro für falsche Papiere

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Raubling/Rosenheim - Die Bundespolizei hat einen Inder kontrolliert, der mit gefälschten Papieren eingereist war. Für ihn ging damit eine teure Reise zu Ende.

Am Sonntag, 12. Februar, hat die Bundespolizei einen Inder wegen Urkundenfälschung angezeigt. Er war im Nachtzug aus Verona mit falschen Papieren eingereist. Schleierfahnder kontrollierten im Zug nach München, Höhe Raubling, einen indischen Staatsbürger. Bei der Kontrolle wies sich der 28-Jährige mit einem indischen Reisepass aus. Wie sich herausstellte, war das Visum aus Griechenland gefälscht.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Inder wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise an. Nach eigenen Angaben hatte er sich das falsche Visum in Indien besorgt und hierfür 15.000 Euro gezahlt. Zusätzlich zahlte er für seine Schleusung nach Deutschland mehr als 3.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein musste der Mann für das anstehende Strafverfahren 200 Euro hinterlegen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er an eine zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in München weitergeleitet. Über seinen weiteren Verbleib wird nun die Asylbehörde entscheiden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser