Festnahme bei Kiefersfelden 

Schleuste ein Kosovare aus Freundschaft? 

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Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Montag auf der A93 vier Kosovaren festgenommen. Keiner der Männer hatte jedoch die erforderlichen Einreisepapiere dabei. 

Kurz vor Mitternacht überprüften Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines Autos mit italienischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein 32-jähriger Mann aus dem Kosovo, der sich l ediglich mit einem italienischen Aufenthaltstitel ausweisen konnte

Seine drei Begleiter legten abgelaufene kosovarische Identitätskarten vor. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und der Schleusung mussten die vier Männer den Beamten zur Dienststelle folgen. 

Dort gab einer der Mitfahrer an, dass sie den Fahrer schon seit mehr als 15 Jahren kennen würden. Sie hätten ihn um Hilfe gebeten, da sie zum Arbeiten nach Deutschland wollten

Den Männern im Alter von 26, 27 und 34 Jahren wurden die Einreisen verweigert, da sie nachvollziehbar kein Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland hatten. Für den mutmaßlichen Schleuser beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft und ordnete zugleich die Einziehung des Fahrzeugs an. 

Laut Bundespolizei wird nach wie vor fast jeden Tag mindestens ein Schleuser im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets festgestellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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