Rund 4.700 Migranten kamen am Wochenende

Mit falschen Papieren im Fernbus

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Kiefersfelden/Freilassing - Immer wieder versuchen Flüchtlinge mit gefälschten Pässen einzureisen. Für die Plagiate müssen sie oft Unsummen hinblättern.

Bei den Grenzkontrollen stellt die Bundespolizei immer wieder Personen fest, die sich mit gefälschten Papieren den Aufenthalt in Deutschland erschleichen wollen. Am Sonntag haben die Beamten an der Kontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden fünf und bereits am Freitag neun Afrikaner mit entsprechenden Fälschungen in Gewahrsam genommen.

Afrikaner im Fernbus aus Italien

Die Männer und Frauen mit den falschen Dokumenten waren alle in Fernbussen aus Italien unterwegs. Sie stammen eigenen Angaben zufolge ursprünglich aus Somalia, Nigeria und Äthiopien. Die Bundespolizei geht davon aus, dass die unerlaubt Eingereisten für ein falsches Dokument mehrere hundert Euro zahlen mussten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Personalien anderer Landsleute

Am Samstag trafen die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn in einem anderen Reisebus auf sechs Afghanen. Diese verfügten zwar über echte Pässe und Visa, bei den eingetragenen Daten handelt es sich aber offensichtlich um die Personalien anderer Landsleute. Auch in diesen Fällen liege es nahe, so die Bundespolizei, dass die afghanischen Staatsangehörigen für die Beschaffung der Papiere abkassiert wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Über das Wochenende verteilt hat die Bundespolizei in Rosenheim und Freilassing insgesamt rund 4.700 Migranten festgestellt. Außerdem konnten fünf Schleuser festgenommen werden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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