Polizei und Jäger ermitteln in Kolbermoor

Rehe angefallen und verendet: Hunde schuld?

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Kolbermoor - Am 24. Juni wurde von einem Kolbermoorer im Bereich der Adalbert-Stifter-Straße ein verletztes Reh mitgeteilt, dass sich nicht mehr richtig fortbewegen konnte und bei dem offensichtlich Fleischfetzen am Körper weghingen.

Es wurde umgehend der zuständige Jäger des Reviers verständigt, um das Reh von seinem Leid zu erlösen. Der Jäger konnte das Reh zwar noch einmal kurz sehen und dabei auch die Verletzungen erkennen, die seiner Meinung nach von einem oder mehreren Hunden stammen, welches das Reh wohl angefallen haben. 

Laut dem Jäger habe er in den letzten Monaten mehrere verendete Rehe gefunden, die möglicherweise von Hunden gehetzt und gestellt wurden. Es ist nicht bekannt, welche und wie viele Hunde für den letzten Vorfall in Frage kommen. Auch ist nicht bekannt, wo das Reh genau attackiert wurde. Laut dem Jäger halten sich aber im Bereich des Tonwerkweihers immer wieder mehrere Rehe auf.

Wer kann sachdienliche Hinweise zu freilaufenden, wildernden Hunden im Bereich des Tonwerkweihers machen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/9073-0.

Es wird an die Vernunft der Hundehalter appelliert, seine Hunde so zu halten, dass ein eigenmächtiges Entfernen vom Grundstück, z.B. offenes Tor, durchlässige Hecke etc. nicht möglich ist bzw. dass bei einem Aufenthalt in entsprechenden Gebieten, in denen damit gerechnet werden muss, auf Wild zu treffen, der Hund angeleint ist, um solche Ereignisse zu vermeiden.

Pressemeldung Polizei Bad Aibling

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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