Polizei überwacht Autofahrer in Mühldorf

Ohne Kindersicherung und Gurt auf der Rücksitzbank

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Mühldorf - Die Polizei überprüfte in der ersten Schulwoche das Pflichtbewusstsein der Verkehrsteilnehmer, sich im Straßenverkehr anzuschnallen. Ein kontrollierter Kindsvater war dabei besonders nachlässig.

In der ersten Schulwoche überwachte die Mühldorfer Polizei schwerpunktmäßig im gesamten Dienstbereich die Gurtanlegepflicht aller Fahrzeuginsassen und die Kindersicherung im Speziellen. Hierbei wurden an den vier Schultagen 250 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, 38 davon mussten beanstandet werden. 27 Personen waren auf den Vordersitzen und zwei auf den Rücksitzen nicht angegurtet.

Leider waren auch drei Schulkinder nicht ordnungsgemäß gesichert. Drei Autofahrer hatten ihr Mobiltelefon statt ihr Lenkrad in der Hand. Beispielhaft brachte ein 29-Jähriger Mann sein 7-jähriges Kind im Auto zur Schule nach Buchbach. Das Kind saß mit Schulranzen auf dem Rücken und ohne Kindersicherung und Gurt auf der Rücksitzbank. Passend dazu war er selbst auch nicht angegurtet.

Ihn erwarten eine Geldbuße von 80 Euro und ein Punkt im Fahrerlaubnisregister. Die Polizei wird auch in den nächsten Tagen und Wochen den Schulweg überwachen und konsequent gegen Gurtmuffel vorgehen. Im Mühldorfer Bereich kam dieses Jahr bereits eine Person bei einem Verkehrsunfall ums Leben, die nicht angegurtet war.

Pressemeldung Polizeiinspektion Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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