Schleierfahnder landen Treffer

Elf statt acht Fahrgäste: Busfahrer muss Sitze ausbauen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Neuötting - Die Burghauser Schleierfahnder zogen an der A94 bei Neuötting einen bulgarischen Kleinbus aus dem laufenden Verkehr. Die Kontrolle erwies sich als ergiebign

Gegen den Fahrer, einen 32-jährigen bulgarischen Staatsbürger, bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten zum Vollzug offen. Der Bulgare war wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe von €450 verurteilt worden. Zu seinem Glück konnte er die erforderliche Summe vor Ort aufbringen und entging damit der verhängten Ersatzfreiheitstrafe von 30 Tagen. 

Bei genauerer Begutachtung des Kleinbusses stellten die Schleierfahnder allerdings fest, dass das Fahrzeug über die Norm hinaus ausgebaut war. Es befanden sich darin zusätzlich zum Fahrersitz10 festeingebaute Sitzplätze, wo eigentlich nur acht sein sollten. Nun reichte aber die Führerscheinklasse des Fahrers zum Transport von insgesamt 11 Personen nicht mehr aus

Neuer Ärger mit der Justiz

Ein deutschsprachiger Mitfahrer übersetzte den Sachverhalt und in der Konsequenz wurden an Ort und Stelle zwei Sitze ausgebaut und drei Personen stiegen aus. Auf diese Weise erleichtert konnte der Kleinbus seine Reise in Fahrtrichtung München fortsetzen. Der 32-jährige bulgarische Fahrzeuglenker bekam nun, kaum dass der bestehende Haftbefehl bereinigt war, umgehend erneuten Ärger mit der Justiz, denn die Schleierfahnder erstatteten Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Pressemitteilung der Polizeistation Fahndung Burghausen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser