Großschleusung vereitelt

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Oberaudorf - Zwölf Iraker wollte ein Italiener am Samstag illegal nach Deutschland bringen. Die Bundespolizei fasste den Schleuser auf der A93 bei Oberaudorf.

Am Samstag haben Rosenheimer Bundespolizisten eine Großschleusung auf der A 93 verhindert. Ein italienischer Staatsangehöriger hatte versucht, zwölf Iraker, darunter sechs Kinder, unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Die Beamten kontrollierten den vollbesetzten Minivan mit italienischer Zulassung auf Höhe Oberaudorf.

Bei der polizeilichen Überprüfung der 13 Insassen konnte sich allerdings nur der Fahrer ausweisen. Seine Mitfahrer führten keine Ausweisdokumente mit sich. Die Rosenheimer Bundespolizisten zeigten den 48-jährigen Italiener wegen Einschleusens von Ausländern an. Nachdem der zuständige Haftrichter Untersuchungshaftbefehl erlassen hatte, lieferten sie den Mann in die Haftanstalt Stadelheim ein.

Die illegal eingereisten irakischen Staatsangehörigen wurden mittlerweile an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet.

Auch am Sonntag waren die Fahnder im deutsch-österreichischen Grenzgebiet erfolgreich. Beamte der Polizeiinspektion Fahndung überprüften im Zug von Kufstein nach München eine fünfköpfige iranische Familie. Die Reisenden wiesen sich bei der Kontrolle mit gefälschten tschechischen Ausweisen aus.

Nach eigenen Angaben mussten die Iraner insgesamt 38 000 Euro für ihre Schleusung und die falschen Dokumente zahlen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © re

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