Polizei überführt illegal Einreisende im Zug!

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Oberaudorf - Mit gefälschten Pässen haben am Mittwoch vier Afrikaner die Grenze überschritten und wurden dabei erwischt. Für die Pässe hatten sie viel Geld bezahlt.

Die Bundespolizei lässt sich von falschen Papieren nicht so leicht täuschen. Mit gefälschten Pässen versuchten am Mittwoch, den 28. August, vier und am Dienstag zwei Afrikaner, ihren illegalen Aufenthalt in Deutschland zu begründen. Doch daraus wurde nichts. Schon kurz nach deren Einreise mit Zügen aus Italien konnten die Rosenheimer Fahnder die mitgeführten Dokumente der Somalier und Eritreer als Fälschungen entlarven.

Im EuroCity aus Venedig stellten die Bundespolizisten auf Höhe Oberaudorf fest, dass die Reisepässe von zwei eritreischen Staatsangehörigen, 18 und 33 Jahre alt, und von zwei Somaliern im Alter von 16 und 21 Jahren alles andere als echt waren. Erst einen Tag zuvor waren ein 14- und ein 21-Jähriger mit komplett gefälschten Ausweisen erwischt worden. Auch sie befanden sich in einem Fernreisezug, der täglich auf der Strecke Venedig – München verkehrt.

Eigenen Angaben zufolge mussten die unerlaubt eingereisten Afrikaner in Italien für jeden falschen Pass etwa 600 Euro zahlen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen werden alle sechs voraussichtlich der Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Von Januar bis August hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Übrigen bereits rund 200 Urkundenfälschungen festgestellt. Die meisten davon standen im Zusammenhang mit einem illegalen Grenzübertritt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinsepktion Rosenheim

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