Flüchtlinge in der Bahn aufgegriffen

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Rosenheim – Ein marokkanischer Schleuser hat versucht, elf Personen im Zug nach München zu bringen. In Rosenheim beendete die Bundespolizei die Reise.

Am Mittwoch, den 16. Oktober hat ein mutmaßlicher, marokkanischer Schleuser versucht, elf Personen in einem Fernreisezug nach München zu bringen. In Rosenheim beendeten die Fahnder der Bundespolizei die Zugfahrt der zwölfköpfigen Reisegruppe. Der Marokkaner wurde verhaftet.

Im EuroCity aus Verona überprüften die Bundespolizisten einen Marokkaner. Der 31-Jährige konnte sich mit einem Reisepass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung ordnungsgemäß ausweisen. Er führte auch gleich für mehrere Personen im Abteil die Fahrkarten mit.

Von diesen hatte allerdings keiner Papiere dabei. Nach eigenen Angaben handelte es sich um sieben Syrer im Alter von 20 bis 37 Jahren und eine 52-jährige Palästinenserin mit ihren drei Kindern, 16, 13 und zwölf Jahre alt.

Ersten Erkenntnissen zufolge hat der Marokkaner die Fahrkarten für die unerlaubt Eingereisten besorgt. Er wurde wegen des Verdachts der Schleuserei festgenommen und angezeigt. Da er in Mailand einen festen Wohnsitz hat, durfte er die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.

Nach Italien zurück müssen voraussichtlich zwei der Syrer, die dort bereits als Asylbewerber gemeldet sind. Alle anderen unerlaubt Eingereisten wurden der Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Inwiefern ihre Schleusung von „langer Hand“ geplant und organisiert worden war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Bundespolizei.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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