Bundespolizei verhaftet vier Nigerianer

Ohne Führerschein unterwegs: Schleuser geschnappt

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Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Montag bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen.

Der 33-jährige Nigerianer wird beschuldigt, mit seinem Auto drei Landsleute illegal in die Bundesrepublik gebracht zu haben. Keiner der Geschleusten hatte die erforderlichen Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei.

In den Nachtstunden zogen Bundespolizisten auf der BAB93 bei Kiefersfelden einen vollbesetztes Auto mit deutschem Kennzeichen aus dem Verkehr. Der nigerianische Fahrzeugführer konnte sich mit einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Keinen gültigen Führerschein zu haben hielt der Afrikaner aber offenbar für völlig unproblematisch.

Mitfahrer mussten das Land verlassen

In der Limousine befanden sich drei weitere Personen im Alter zwischen 21 und 33 Jahren. Sie alle stammen aus Nigeria. Zwei Männer reisten ohne Dokumente. Ihre Begleiterin hatte eine Aufenthaltsgestattung für Deutschland dabei, die jedoch räumlich beschränkt ist und nicht zum Reisen berechtigt.

Die 30-Jährige wurde von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim an die zuständige Ausländerbehörde in Nordrhein-Westfalen weitergeleitet. Ihre beiden Mitfahrer äußerten kein Schutzersuchen und mussten das Land bereits wieder verlassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte auch der mutmaßliche Schleuser seine Weiterreise antreten. Auf den 33-Jährigen, der einen festen Wohnsitz in Baden-Württemberg hat, kommt voraussichtlich schon bald ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zu.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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