Halbjahresbilanz der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Sporthalle fast täglich aufs Neue gefüllt

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Rosenheim - Beinahe täglich werden aktuell Flüchtlinge am Rosenheimer Bahnhof gestoppt. Sie werden in die Sporthalle auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei weitergeleitet.

Beinahe täglich ist derzeit die Sporthalle auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei mit unerlaubt eingereisten Personen gefüllt. Das provisorische Bettenlager ist in den vergangenen Monaten so etwas wie eine feste Einrichtung geworden. Vor allem Personen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak werden dort vorübergehend untergebracht.

Bereits im ersten Halbjahr hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim mit rund 11.000 illegalen Grenzübertritten deutlich mehr unerlaubt eingereiste Personen festgestellt als im gesamten letzten Jahr. 2014 waren es etwa 9.400 illegale Einreisen, die im Vergleich zum Vorjahr auch schon eine Verdoppelung darstellten. Im laufenden Jahr sind mehr als zwei Drittel der unerlaubt Eingereisten mit Zügen nach Deutschland gelangt. Der überwiegende Teil von ihnen war auf der sogenannten „Brenner-Route“ unterwegs, die von Italien über Österreich nach Deutschland führt.

Von Januar bis Juni konnten die Bundespolizisten der Rosenheimer Inspektion außerdem pro Monat durchschnittlich 60 Schleusern das kriminelle Handwerk legen. Damit ist der aktuelle Monatsdurchschnitt aufgegriffener Schlepper um 20 höher als im Vorjahr. Ferner zeigten die Beamtinnen und Beamten monatlich etwa 80 Personen an, die mit falschen oder verfälschten Urkunden unterwegs gewesen sind. 2014 waren es 70 je Monat.

Es zeichnet sich ab, dass die Rosenheimer Inspektion weiterhin außerordentlich stark gefordert sein wird. Allein in den ersten zehn Julitagen hat die Bundespolizei im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets über 1.800 unerlaubt eingereiste Personen registriert.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BPI Rosenheim

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