Auto-Rowdy "wusste" von Unfall nichts

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Erst fuhr ein Mann absichtlich auf ein Auto auf, das er anschließend auch noch von der Straße schieben wollte. Wenig später stoppte ihn die Polizei - mit einer kuriosen Ausrede:

Am Montag gegen 16.30 Uhr fuhr ein 54-jähriger Stephanskirchen auf ein stehendes Fahrzeug einer 45-jährigen Dame aus Rosenheim auf. Anstatt jedoch stehend zu bleiben, fuhr der Stephanskirchner der Dame erneut mehrfach in das Heck ihres Fahrzeuges und wollte das Fahrzeug samt der Rosenheimerin von der Straße „schieben“. Als ihm dies schlussendlich geling, flüchtete er.

Im Rahmen einer anschließenden Fahndung der Polizei, konnte der Flüchtige mit seinem blauen Mercedes jedoch angehalten und zu Rede gestellt werden. Hierbei gab der Unfallverursacher an, dass er von keinen Unfall etwas wissen würde. Nur hatte er diese Aussage getroffen und nicht bemerkt, dass die Stoßstange seines Fahrzeuges erhebliche Beschädigungen vorweist, welche nachweislich von dem eben erwähnten Unfall stammten.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 7.000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wird ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet, da er der Dame absichtlich in das Heck des Fahrzeuges fuhr.

Die Westerndorferstraße in Rosenheim musste zur Vermessung der Unfall- und Tatörtlichkeit für ca. 15 Minuten komplett gesperrt werden. Dadurch kam es zu längeren Stauungen auf dieser Strecke.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser