Aktueller Fall zwischen Deutschland und Polen

Blutverschmierte Fotos rufen polnische Polizei auf den Plan 

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Rosenheim/Polen - Dank gut vernetzter Polizeiarbeit zwischen Deutschland und Polen konnte einem 30-jährigen Polen in dessen Wohnung in Nowa Sól schnell geholfen werden. Auf Fotos in sozialen Medien war der Mann blutverschmiert zusehen. 

Wie vernetzt die Welt heutzutage in Zeiten der Sozialen Medien ist, zeigt ein Fall, den oberbayerische und polnische Polizeibehörden am gestrigen Montag, 10. Oktober, zu einem guten Ende brachten. 

Ein Mann aus Geretsried hatte sich am Montagabend hilfesuchend über den Notruf „110“ an die Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim gewandt. Der Anrufer hatte zuvor über ein soziales Netzwerk Kontakt zu einem Landsmann in Polen gehabt, der ihm Fotos eines gemeinsamen Bekannten zukommen ließ. 

Dieser 30-Jährige aus Nowa Sól, einer Stadt am linken Ufer der Oder in der polnischen Woiwodschaft Lebus und Kreisstadt des Powiat Nowosolski, war auf den Bildern blutend zu sehen. Außerdem habe der Verletzte „seltsame Nachrichten“ verschickt. 

Die Einsatzzentrale reagierte schnell. Über das „Gemeinsame Zentrum Swiecko“ wurde die zuständige Polizeidienststelle in Polen informiert. Eine Polizeistreife fand den 30-Jährigen kurz darauf in seiner Wohnung. Er hatte sich Schnitte an den Handgelenken beigebracht, die aber zum Glück nicht lebensgefährlich waren und kam in ein Krankenhaus. 

Der Fall zeigt, dass auch für die Polizei Staatsgrenzen längst kein Hindernis mehr sind und eine Zusammenarbeit mit Nachbarländern heutzutage schnell und unbürokratisch möglich ist.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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