Zahl der Geschwindigkeitssünder rückläufig:

Bilanz: Betrunkene steigen immer öfter ins Auto

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Landkreis - In den vergangenen 14 Tagen führte die Polizei vermehrte Verkehrskontrollen im Landkreis durch. Die Bilanz zeigt, dass die Zahl der betrunkenen Fahrer anstieg:

Überhöhte Geschwindigkeit und Fahruntüchtigkeit infolge Alkoholgenusses sind weiterhin die Hauptunfallursachen für folgenschwere Verkehrsunfälle mit schwer - oder tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern. Dies nahm die Polizeiinspektion Rosenheim zum Anlass, über einen Zeitraum von 14 Tagen, mit der Unterstützung von anderen Dienststellen, intensive Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Positiv zu bewerten ist, dass die Anzahl der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße, gegenüber des letzten 2-wöchigen Konzepteinsatzes im Vorjahreszeitraum, um die Hälfte gesunken ist.

Wieder viele Punkte in Flensburg und Fahrverbote

Leider sind weiterhin mehr als 30 % der Betroffenen so schnell gefahren, dass sie für ihr Fehlverhalten mit Punkten in Flensburg und Fahrverboten rechnen müssen. Der „Spitzenreiter“ wurde hier mit 135 km/h in der Hohenofener Straße gemessen.

Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die infolge Alkoholgenusses fahruntüchtig waren, ist angestiegen. Die höchsten Werte erreichten hier ein Rosenheimer, der nachts mit 1,9 Promille in Schlangenlinien fahrend, auf der Kufsteiner Straße unterwegs war, sowie ein Radfahrer, der ebenfalls mit 1,9 Promille weit nach Mitternacht die Ebersberger Straße befuhr.

Für eine weitere nicht ganz unerhebliche Anzahl von Verkehrsteilnehmern war bei den Kontrollen ebenfalls Endstation, da sie nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren. Zwei Kraftfahrzeugführer zeichneten sich durch doppelte Uneinsichtigkeit aus, in dem sie trotz Fahruntüchtigkeit infolge Alkoholgenusses und zuvor gerichtlich entzogener Fahrerlaubnis, weiterhin mit ihren Kraftfahrzeugen am Straßenverkehr teilnahmen. Insgesamt wurden hier Straftaten im zweistelligen Bereich vernommen.

Die Polizei bedankt sich

Erfreulicherweise wurde festgestellt, dass es deutlich weniger Gurtverstöße gab und auch weniger Fahrzeugführer das Handy während der Fahrt in Gebrauch hatten. Für die überwiegend positive Resonanz und dem Verständnis der Bevölkerung für die durchgeführten Kontrollen, möchte sich die Polizei bedanken.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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