Videoüberwachung verhindert Eskalation

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Rosenheim - Die Videoüberwachung in der Rosenheimer Innenstadt war am vergangenen Wochenende erneut äußerst erfolgreich und verhinderte eine größere Schlägerei.

Die Kameras in der Münchener Straße übertrugen Samstag Nacht gegen 2 Uhr eine Rangelei mit 20 beteiligten Personen, überwiegend Jugendliche und Heranwachsende, am Salingarten-Kiosk live zur Polizei. Diese reagierte sofort. Mehrere Streifenwägen und ein Diensthund fuhren an und konnten zunächst Schlimmeres verhüten.

Mit erneuter Hilfe der Kameraüberwachung konnten drei beteiligte Personen, die sich entfernen wollten, im Salingarten festgehalten werden. Dabei leistete ein 17-jähriger Tatverdächtiger erheblichen Widerstand, schlug und trat wild um sich, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.

Während seiner schwierigen Festnahme solidarisierten sich die anderen Personen mit dem 17-Jährigen gegen die Polizei. Mindestens 15 Personen versuchten verbal und durch körperliche Nähe, die polizeilichen Maßnahmen zu beeinflussen.

Weitere Polizeikräfte und die Einsatzkoordination mittels Kameras verhinderten eine weitere Eskalation der Situation. Die anwesenden Personen erhielten Platzverweise.

Der 17-Jährige wurde nach einer Blutentnahme in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Er hätte eigentlich um 23.30 Uhr zu Hause sein müssen; so wollten es seine Eltern. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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