Angebot für Wanderer und Badegäste am Griessee

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Der Parkplatz am Griessee soll unverändert Badegästen und Wanderern zur Verfügung stehen, auch Reisemobile können am Tag abgestellt sein, nachts allerdings nicht, worauf dezent hingewiesen werden solll.

Obing - Martin Maier hat an der Straße zum Griessee einen Parkplatz angelegt. Dort sollten auch sanitäre Anlagen entstehen. Die Regierung ist dagegen, der Obinger Gemeinderat dafür.

Vom Landratsamt Traunstein wurde die Gemeinde Obing aufgefordert, zu diesem Parkplatz eine Stellungnahme abzugeben. Der Gemeinderat befürwortete es, dem Landratsamt die Baugenehmigung zur Renaturierung der ehemaligen Kiesgrube zur Kenntnis zu geben, in der ein Teil des bestehenden befestigten Platzes als Behelfsparkplatz ausgewiesen ist.

Hintergrund des Tätigwerdens des Landratsamtes war 2009 eine Vorabklärung von Martin Maier für sein Vorhaben gewesen, einen Wohnmobilstellplatz dort auszuweisen und ein Versorgungsgebäude mit WC und Waschräumen zu errichten.

Damals hatte die Regierung von Oberbayern als höhere Landesplanungsbehörde das Vorhaben für nicht genehmigungsfähig erklärt, da der geplante Caravanstellplatz in einem landschaftlichen Vorbehaltsgebiet liege, das in Verbindung stehe mit dem Biotopverbund "Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen". Aufgrund der fehlenden Anbindung an eine geeignete Siedlungseinheit müsse er als Zersiedelung der Landschaft angesehen werden.

In einer schriftlichen Stellungnahme an den Gemeinderat erklärte Martin Maier, dass er inzwischen auf WC und Duschen verzichten wolle, auch wenn er diese für sinnvoll halte, da er ansonsten "Hinterlassenschaften" auf dem Parkplatz und im Umfeld beseitigen müsse. Für ihn sei es ein Kompromiss, wenn wenigstens kurzfristig Reisemobile abgestellt werden können. Diese haben in der Regel sanitäre Anlagen integriert.

In der Diskussion meinten mehrere Gemeinderäte, dass WCs gerade unter touristischen Gesichtspunkten hilfreich wären. Fanny Mayer und Andreas Voderhuber schlugen vor, mit dem Tourismusverband Kontakt aufzunehmen und mit allen betroffenen Behörden eine Lösung zu suchen.

igr/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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