Ein ganzer Korb voll symbolischer Hilfsmittel

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Annabelle Keilhauer ist für die evangelische Jugendarbeit zuständig.

Wasserburg - Nicht langweilig werden dürfte es der neuen Jugendleiterin Annabell Keilhauer, die von der evangelischen Gemeinde nun offiziell in ihr Amt eingeführt wurde.

Damit konnte die länger verwaiste Stelle wieder besetzt werden, das Kirchenteam ist komplett. Als Herausforderung und Chance betrachtete bei der kirchlichen Feier in der Christuskirche Dekanin Hanna Wirth in ihrer Ansprache die Arbeit an der Nahtstelle zum Erwachsenwerden und erhoffte sich Impulse in der Jugendarbeit durch die neue Kraft, die je zur Hälfte in Wasserburg und Rosenheim seit Anfang September tätig ist.

Zahlreiche Aufgaben warten nun in Wasserburg auf die Jugendleiterin vor allem im Bereich der Jugendfreizeiten, bei denen auch schon mal ein kleines Musical einstudiert werden soll. Diverse Mitarbeiteraktionen, die Kinderbibeltage, Krippenspiel und vieles andere gehören natürlich auch dazu. In Rosenheim wird sie in der Aus- und Fortbildung und bei der Koordinierung und Unterstützung der Nordregion des Dekanats bis in den Bereich Ebersberg und Haag eingesetzt sein.

Dass die 36-Jährige hierfür die nötige Erfahrung mitbringt, zeigt ihre bisherige 13-jährige Tätigkeit als Dekanatsjugendreferentin im Bereich diverser evangelischer Gemeinden Bayerns nach ihrer Ausbildung zur Religionspädagogin an der Münchner FH. Zudem ist sie mit der Region vertraut, stammt sie doch aus Brannenburg und hat sich dort bereits für die Jugendarbeit begeistert.

Sie selbst, auf der Suche nach einem Ort wo man für Jugendarbeit offen ist, möchte dabei nicht nur für "Musterchristen" da sein. Vor allem Jugendliche auf der Suche nach Orientierung möchte sie ansprechen, deren Vorschläge und Ideen ernst nehmen und entsprechend auch mit anderen Organisationen der Jugendarbeit zusammenarbeiten. Auch auf ökumenische Aufgaben wie den Kinderbibeltag in Schnaitsee freut sie sich schon.

Dass wegen des Neubaus des Pfarrhauses derzeit im organisatorischen Bereich improvisiert werden muss, stört sie weniger. Jeweils dienstags zwischen 14 und 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr sind Sprechzeiten eingeplant.

Entlastung wird nunmehr auch für Pfarrerin Cordula Zellfelder eintreten, die bisher die halbe Stelle mitbetreut hatte und die anlässlich der Feier im Gemeindehaus gleich einen ganzen Korb symbolischer Hilfsmittel für die Arbeit überreichte. kr

Quelle: rosenheim24.de

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