Herrliche Dekanatswallfahrt

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Sehr viele Ministranten wirkten bei der Mess e mit Regionalbischof Wolfgang Bischof mit.

Attel - Es gab ein paar Frühnebelfelder im Inntal, doch letztlich beschenkte der Himmel die Pilger des Dekanats auf dem Weg nach Attel mit einem "goldenen Oktobertag".

Während der Projektchor unter Leitung von Dekanatskirchenmusikerin Irmi Speckmeier auf der Orgelempore noch letzte Sicherheitsproben von Gounods Missa breve Nr. 7 absolvierte, versammelten sich der Klerus mit Regionalbischof Wolfgang Bischof und Dekan Josef Reindl, die vielen Ministranten, die Bläser und etliche Wallfahrer zum Kirchenzug in die fast voll besetzte Kirche. Hier, im lichtdurchfluteten Altarraum, begrüßte der Atteler Pfarrer Pater Karl Wagner den mit ihm aus früheren Zeiten bestens bekannten Weihbischof, der sich nach eigenen Worten gerne an seine für ihn und seine Berufswahl sehr wichtige Ministrantenzeit erinnerte.

Das "Jahr des Glaubens", anlässlich des 50. Jahrtags der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils ausgerufen, solle nicht wie viele andere Gedenkjahre am Interesse der Gläubigen vorübergehen, sagte der Bischof in seiner Predigt zum Tagesevangelium. Wie der reiche Jüngling solle sich Jung und Alt fragen, welchen Stellenwert Jesus in seinem Leben habe. Die Antwort darauf müsse man sich als Christ, also als Zeuge Jesu Christi in der Welt, immer wieder neu stellen und Konsequenzen daraus ziehen. "Wenn wir das tun, dann kann das Evangelium von Neuem zum Leuchten kommen in unserer Zeit, nur durch uns." Ähnlich wie der reiche Jüngling, der nicht "durch das Nadelöhr" passte, könne man das kaum alleine. Da sei es gut immer wieder Menschen zu treffen, die mit einem gehen und glauben. So sei das "Jahr des Glaubens" eine Chance, "sich untereinander auszutauschen, daran zu erinnern, wer uns berufen hat. Gehen wir so in dieses Jahr, bringen die Botschaft Jesu in die Welt, wir, die wir Menschen sind, die auf Gott bauen."

Nach der Messe nutzten noch viele Wallfahrer die Möglichkeit der Einkehr und des Gedankenaustauschs in der Kantine, und die Ministranten genossen das Zusammensein mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten bis in den Nachmittag hinein mit allerlei Spielen und Wettbewerben mit ihrer Jugendpflegerin Sylvia Scheifler.

ags/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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