Amerang, Großkarolinenfeld, Ramerberg und Rott am Inn

Rosenheimer Gemeinden bekommen Förderung für Breitbandausbau

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Bundesminister Alexander Dobrindt übergibt die Förderbescheide an Daniela Ludwig MdB

Berlin – Bundesminister Alexander Dobrindt hat im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vier Gemeinden aus dem Landkreis Rosenheim Förderbescheide für Mittel aus dem 4 Milliarden Euro schweren Breitbandprogramm des Bundes übergeben.

Stellvertretend wurden diese von der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig entgegen genommen. Die Gemeinden Amerang, Großkarolinenfeld, Ramerberg und Rott am Inn erhalten damit jeweils 50.000 Euro. „Dass vier Gemeinden aus dem Landkreis Rosenheim vom Bundesprogramm Breitbandausbau profitieren, ist eine sehr gute Nachricht. Die Gemeinden nehmen hier eine Vorreiterrolle ein, der hoffentlich noch weitere Gemeinden aus der Region folgen werden. Mein herzlicher Dank gilt den vier Bürgermeistern, die sich sehr in Sachen Breitband engagieren und dem Ausbau auf die Sprünge helfen!“, lobte Daniela Ludwig. 

Mit den 50.000 Euro können Ausbauprojekte für schnelles Internet geplant und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieses Projekts erstellt werden. In einem zweiten Schritt können die Gemeinden dann die Förderung des Ausbaus beantragen, den der Bund mit bis zu 15 Millionen Euro pro Projekt fördert. Wenn zudem noch Mittel aus dem bayerischen Förderprogramm, das mit dem Bundesprogramm kombinierbar ist, dazukommen, kann der Förderanteil auf bis zu 90% steigen

Trotz "weißer Flecken": Bundesprogramm großer Erfolg

„Der Weg für den Ausbau wird so geebnet“, freute sich Daniela Ludwig. „Der Breitbandausbau stellt gerade kleine, ländliche Gemeinden finanziell oft vor große Herausforderungen.Es gibt immer noch weiße Flecken auf der Landkarte, die aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht erschlossen wurden und keinerlei Zugang zu einer schnellen Verbindung haben. Gerade hier ist das Förderprogramm besonders geeignet. 

Denn schnelles Internet ist heute unverzichtbar und trägt wesentlich zur Standortattraktivität und der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort bei. Mit den Fördermitteln verlieren die Gemeinden hier nicht den Anschluss!“ Das Bundesprogramm hat sich seit seinem Beginn am 18. November 2015 als großer Erfolg gezeigt. Ziel ist es, dass Deutschland bis 2018 flächendeckend mit dem Turbointernet ausgestattet ist. Dafür stellt der Bund 4 Milliarden Euro zur Verfügung. 

Bisher wurden 836 Förderanträge für Beratungsleistungen von Kommunen und Landkreise positiv beschieden, die das Angebot nutzen, damit auch unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Anträge können weiterhin unter www.breitbandausschreibung.de eingereicht werden.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Berlin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser