Silobrand: 45.000 Euro Schaden

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Durch einen technischen Defekt gelangte Glut in das Sägespäne-Silo einer Spielzeugfabrik. Ein Großaufgebot an Feuerwehr war vor Ort.

Edling - Großeinsatz in einer Spielzeugfabrik: Es brannte in der Heizungsanlage. Die Feuerwehr musste sogar eine Staubexplosion verhindern. *Neue Infos*

Am Dienstagnachmittag, 2. April, war in einer Spielzeugfirma an der Römerstraße in Edling ein größerer Feuerwehreinsatz. Grund hierfür war ein Brand an der Heizungsanlage, welcher sich in dem mit Sägespänen und Schleifstaub gefüllten Siloturm ausbreitete. Der Brand selbst war bereits vor Eintreffen der Feuerwehr weitestgehend mit Feuerlöschern gelöscht worden.

Wie Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer gegenüber wasserburg24 sagte und am Mittwochmorgen auch die Polizei mitteilte, vermutet man einen technischen Defekt an der Förderschnecke als Ursache.

Um eine Staubexplosion im Silo zu verhindern, musste sehr vorsichtig vorgegangen werden. Feuerwehrkräfte löschten die Späne im Silo durch Wassereinspritzung von oben. Die Späne und das überschüssige Löschwasser wurden dann direkt von unten abgesaugt. 

Edling: Großeinsatz in Spielzeugfabrik

Vor Ort waren mit ca. 40 Kräften die Feuerwehren aus Edling, Pfaffing, Attel, Steppach und Wasserburg eingesetzt. Unterstützt wurden die Feuerwehren durch die Örtliche Einsatzleitung aus Kolbermoor. Die Feuerwehr Ebersberg war ebenfalls vor Ort, wurde jedoch nicht mehr benötigt. Der eingesetzte Rettungsdienst der Johanniter und des Roten Kreuzes wurde zum Glück ebenfalls nicht benötigt. Der Sachschaden beträgt laut Polizeiangaben ca. 45.000 Euro.

gbf/Polizei Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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