„Ein ganz besonderer Jahrgang“

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Die Absolventen des Jahrganges 2006-09

Wasserburg - Dieses Motto überstrahlte dieses Jahr das Staatsexamen an der Physiotherapieschule in Wasserburg.

Schulleiterin Sabine Ittlinger und Klassenleitung Steffi Trappe konnten 19 Schülern zu ihren bestandenem Staatsexamen gratulieren. Nach Jahren ist dies der erste Kurs, an dem alle Schüler die große Hürde im ersten Anlauf genommen haben. Die Freude nach zwei Monaten Prüfungsmarathon war dementsprechend. Die praktische Prüfung fand direkt am Patienten in sieben verschiedenen Kliniken des Landkreises statt. Zusätzlich mussten die Schüler noch 17 mündliche Prüfungen und zwei Tage durchgehendes schriftliches Examen meistern.

Dementsprechend ausgelassen war die Feier im großen „Hirzinger-Stadl“ in Söllhuben. Die Größe der Lokalität war notwendig um das riesige Showprogramm zu präsentieren.

Nach der humorvollen Laudatio von Seiten der Schule konterten die Schüler mit zahlreichen Knallern. Jeder einzelne Schüler wurde im Sinne des großen Kabarettisten Willi Astor persifliert. Der Unterkurs huldigte in Liedform den scheidenden Oberkurs als wertvolle Mentoren und Freunde. Anschließend hatte jede Lehrkraft bei der Überreichung eines riesigen Rosenstockes bzw. einer Orchidee zu dem herzlichen Dank einige „spitze Dornen“ zu überstehen. Danach verlöschten alle Lichter - Nebel und Rauch verschlug den Zuschauern den Atem - unheilvolle Musik begann. Nach Minuten der Spannung und Erwartung zuckten Lichtblitze auf und es begann eine preisgekrönte Lasershow. Nach diesem Höhepunkt klang die lange Nacht, mit dem Steigenlassen der guten Wünsche der „Flying Wish Papers“ in den Chiemgauer Nachthimmel, aus.

Anschließend startete das neue Semester mit 24 Schülern in der Physiotherapieschule. Der sehr persönlichen Begrüßung durch die Lehrerriege schloss sich eine Führung durch die RoMed Klinik Wasserburg und die Schulräume an. Danach nahm der aktuelle Mittelkurs die Neuen unter seine Fittiche. Eine Schnitzeljagd durch Wasserburg diente zur Orientierung in einer neuen Umgebung und einem gegenseitigem Kennenlernen und Einstimmen auf sehr lernintensive drei Jahre. Der Lehrplan umfasst tägliche Vorlesungen von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Dies ist notwendig um den Unterricht nach dem neuen Lehrplan, übrigens als erste Schule in Bayern, qualitativ hochwertig zu vermitteln. Diese neue handlungsorientierte und patientenzentrierte Ausbildung ist den kommenden Herausforderungen im Gesundheitswesen geschuldet. Dies ermöglicht den Schülern die Basis für einen perfekten Start in das Berufsleben.

Pressemitteilung RoMed Klinikum Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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