45 Minuten reichen für Patenschaft

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Trotz des harten Kniens hatten die Eiselfinger viel Gaudi in Babensham.

Eiselfing - Die Fahnenweihe der Marianischen Männerkongregation und die Feier zum 160-jährigen Bestehen vom 13. bis 17. Mai 2010 wirft ihre Schatten voraus.

Wie bei solchen Anlässen üblich braucht der Verein einen Paten. Aus diesem Grund kamen viele Eiselfinger Mitglieder nach Babensham.

Nach dem Gottesdienst ging man ins Gasthaus Brunlechner. Der dortige Vorstand Georg Pfaffenberger und Bürgermeister Josef Huber begrüßten alle "völlig ahnungslos", wie es der Brauch ist. Josef Manhart, Vorstand der Eiselfinger Kongregation trug seine Bitte vor.

Doch bevor sich die Babenshamer entscheiden konnten, mussten die Eiselfinger wie üblich bei solchen Bitten Scheidlknian, es dauerte 45 Minuten, bis sich die Babenshamer entschieden hatten.

Um das Ganze angenehmer zu gestalten, wurden die "Leidenden" verköstigt. Schöne junge Babenshamerinnen in Trachten brachten den Eiselfingern als Erstes eine Suppe, danach eine Mass Bier, weiter eine Brotsuppe mit einem Spiegelei, danach einen Schnaps, einen Schokokuss, den sie nicht mit den Händen anfassen durften, zum Schluss gnädiger Weise nur eine Halbe Bier. Nach dieser Anstrengung waren sie glücklich wieder aufstehen zu dürfen, als Georg Pfaffenberger verkündete, dass die Bitte erhört wurde.

Zum Ende war es noch sehr lustig. Dem zukünftigen Fahnenträger wurden von den Begleitern die schönen Locken abgeschnitten. So zeigte er sich dann als Horst Seehofer. Der Babenshamer und der Eiselfinger Bürgermeister erhielten eine silberne Nadel am Band für die "schwarzen" Gemeinden. Pfaffenberger und Manhart bekamen die TapferkeitsMedaille für fleißige Arbeit.

gra/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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