Stadtgarde soll "Freude erleben und schenken"

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Lotte Wernthaler (rechts), Ehrenpräsidentin der Föderation Europäischer Narren im für Oberbayern zuständigen Regionalverband überreichte der Chefetage der Stadtgarde, Präsidentin Michaela Schneider (Zweite von rechts) und Abteilungsleiterin Irmi Frank (links) eine Auszeichnung zum 45-jährigen Bestehen.

Wasserburg - Seit 45 Jahren schenkt die Stadtgarde Wasserburg mit ihren Auftritten Freude und gute Unterhaltung. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde dieser Anlass gebührend gefeiert.

Lesen Sie hier den Artikel aus der Wasserburger Zeitung:

Das ganze Jahr im gesellschaftlichen Leben der Stadt aktiv

Seit 45 Jahren schenkt die Stadtgarde Wasserburg mit ihren Auftritten Freude und gute Unterhaltung. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde dieser Anlass gebührend gefeiert und auch der Festgottesdienst, am Sonntag im Autohaus Weinberger, stand unter dem Motto "Freude". Angehörige, Freunde, Wegbegleiter und viele ehemalige Gardemitglieder hatten sich eingefunden, um gemeinsam mit Pfarrer Karl Wuchterl den von Mitgliedern der Garde mitgestalteten Dankgottesdienst zu feiern.

Einen solch großen Auftritt mit der Stadtgarde hätte er sich nie träumen lassen, verriet Pfarrer Wuchterl. Mit der Freude sei das so eine Sache, sagte der Geistliche, denn auf Kommando klappe das nie so recht. Zur Freude brauche es einen Grund, eine Ursache, einen Anlass und sicher sei nicht jedes Training Freude. Wenn aber dann ein Auftritt klappe erlebten sowohl das Publikum als auch die Akteure Freude und das sei ein ganz wunderbares, tief gehendes Gefühl. Deshalb wünschte er der Stadtgarde, sie möge "Freude erleben und Freude schenken können".

Abteilungsleiterin Irmi Frank hielt einen kleinen Rückblick auf die Geschichte der Gardisten. Karl Estermann habe sie im Fasching 1965 gegründet und Elfriede Gabriel sei das erste Gardemädchen gewesen. Dabei habe die sich vom Gardefieber anstecken lassen und sich bis heute nicht mehr davon erholt. Nach Estermanns Tod 1978 hatten Elfriede Gabriel und Winni Motzkus dann das Ruder übernommen und die Geschicke der Stadtgarde gelenkt. Mit viel Engagement hätten sie die Abteilung geprägt und deren Entwicklung entscheidend vorangetrieben. Das alles sei in der Festschrift nachzulesen, die ein wahrer Gardeschatz geworden sei.

Bürgermeister Michael Kölbl fand das Motto des Gottesdienstes gut gewählt. Er hob hervor, dass die Stadtgarde nicht nur zur "fünften Jahreszeit" aktiv sei, sondern sich das ganze Jahr über im gesellschaftlichen Leben Wasserburgs mit einbrächte. Die Stadtgarde sei "im Rathaus, vorm Rathaus, und in der ganzen Stadt" nicht wegzudenken. Zudem erfreue sie mit ihren Auftritten in der Faschingszeit und leiste wichtige Nachwuchsarbeit, die beispielsweise bei den Tanzstrolchen tolle Erfolge zeige.

Der TSV-Vorsitzende Herbert Pscherer würdigte die Entwicklung der jüngsten Abteilung im Verein und verwies auf die nationalen und internationalen Erfolge. Hausherr und Gönner Erich Weinberger lobte die Stadtgarde als "supertollen Verein" und hob die gute Zusammenarbeit während der vergangenen sieben Jahre hervor.

Zur Feier des Tages war auch die Ehrenpräsidentin des Regionalverbands Mittelfranken/Oberbayern/Altmühltal der Föderation Europäischer Narren (FEN), Lotte Wernthaler, angereist. Sie kenne die Stadtgarde seit 30 Jahren und in dieser Zeit habe die Formation für viele Glanzlichter bei ihren Auftritten gesorgt. Daher sei es ihr eine große Freude, die Trophäe der Europäischen Narren der Wasserburger Garde überreichen zu können. Und Präsidentin Michaela Schneider sicherte zu, dass die Trophäe einen Ehrenplatz erhalten werde. Vergnügt fügte Lotte Wernthaler an, dass sie sich nun auf das gemeinsame Essen, Trinken, Feiern und Lustig sein freue.

Und dem dürfte bei einem Fest der Stadtgarde nichts im Weg gestanden haben.

ca/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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