Was wurde aus den jungen Azubis?

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Frisch verheiratet und mit Nachwuchs: Veronika genießt das Familienglück un vollen Zügen.

Rosenheim/Landkreis - Fünf Jahre hat das OVB Veronika, Verena, Max und Marius begleitet. Doch die zu Anfang unerfahrenen Azubis sind erwachsen geworden.

Aufregender hätte das letzte Jahr für Veronika Spann (geborene Baumgartner) kaum sein können. Im März hat sich die 25-Jährige getraut und ihrem Freund Marinus das "Ja-Wort" gegeben. Vor drei Monaten kam zudem ihr zweites Kind zur Welt: "Unserem Sohn Josef Martin gehts gut", berichtet die stolze Mama.

Max Rein hat Krones den Rücken gekehrt.

Beim ersten Kind habe sie noch gar nicht so genau gewusst, was da auf sie zukommt. "Beim zweiten war ich dann schon gelassener." Gelassenheit ist auch jetzt wieder gefragt, da bereits die Planungen für die kirchliche Hochzeit im November laufen.

Auch beruflich hat sich bei Veronika einiges getan: Nach ihrer Ausbildung bei der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee arbeitete sie zunächst als Referentin bei der Bank, danach jobbte sie in einem Rosenheimer Trachtenhaus - im Moment ist sie in Elternzeit. Pläne für die Zeit danach hat Veronika schon geschmiedet: Gemeinsam mit ihrem Mann übernimmt sie den Bauernhof seiner Eltern.

Die zweifache Mutter freut sich auf die neue Herausforderung: "Ich mag das Arbeiten in der Natur mit den Tieren." Ihre Banklehre will sie trotzdem nicht missen: "Weil ich in der Ausbildung sehr viel fürs Leben gelernt habe."

Auch Verena Stahl aus Raubling ist mittlerweile nicht mehr bei ihrem Ausbildungsbetrieb - von Gabor wechselte sie im August zu Weko. "Hier habe ich eine schöne und interessante Aufgabe gefunden."

Verena Stahl (rechts) bei Weko: Sie ist zuständig für die Auszubildenden.

Die 23-Jährige hat ein breites Aufgabengebiet: Sie arbeitet in der Wohnabteilung und ist dort für die Ausstellung verantwortlich. Zudem kümmert sie sich um die 17 Auszubildenden des Möbelhauses in Rosenheim. "Die Lehre ist bei mir ja auch noch nicht so lange her, da kann ich meine Erfahrungen super weitergeben", sagt Verena.

Marius Hassmann begann seine Lehre 2006 bei Krones, seit dieser Zeit begleitet das OVB seinen Weg. Der 22-Jährige ist seinem Ausbildungsunternehmen treu geblieben, wenn er auch mittlerweile die Abteilung gewechselt hat. Marius wurde von Krones nach seiner Lehre übernommen, er hat einen sicheren Job.

Dennoch ruht sich der 22-Jährige nicht aus: Seit Anfang Oktober drückt er die Schulbank an der Rosenheimer Berufsoberschule (BOS). "Ich will mein Fachabitur nachholen, weil mir das neue Türen öffnet", zeigt sich der Kolbermoorer ehrgeizig.

Marius Hassmann arbeitet bei Krones in Teilzeit, weil er sein Abi nachholt.

In der Rosenheimer BOS trifft er auf seinen Kollegen Max Rein, die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder. Gemeinsam besuchten sie schon die Schule, und auch die Lehre bei Krones begannen beide zur gleichen Zeit.

Anders als Marius hat sich Max allerdings entschlossen, dem Ausbildungsbetrieb für die Schulzeit den Rücken zu kehren, er hat zum 31. August bei Krones gekündigt. "Nach dem Jahr Schule werde ich Mechatronik studieren", plant der 21-Jährige. Durch seine Lehre habe er schon Einblicke in die Materie gewonnen.

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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