"Gut gelungener Christkindlmarkt"

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Elf Monate Pause: Gestern war letzter Tag auf dem Wasserburger Christkindlmarkt. Foto Heck

Wasserburg - Heute können sich auch die Standbetreiber am Christkindlmarkt auf Weihnachten vorbereiten: Die Buden sind geschlossen, gestern war letzter Tag am Markt. Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz.

Teilweise traumhaftes Winterwetter beinahe vom ersten Tag weg: Ideale Kulisse für den Wasserburger Christkindlmarkt 2010, möchte man meinen. Doch wenn etwas Probleme gemacht hat dieses Jahr, war es die Witterung. Das Zeltdach des Winterbasars an der Hofstatt ist nicht auf Schneelasten ausgelegt und musste zweimal davon befreit werden. Und auch die Verkabelungen mögen Schnee und Nässe nicht unbedingt, es gab immer wieder Stromausfälle. Wegen zu großer Eislasten rissen sogar massive Dübel der Weihnachtsbeleuchtung aus Hauswänden und auch die eine oder andere Lichterkette fiel deshalb aus.

"Manchmal aufregend, aber nicht wirklich schlimm" sei das alles gewesen, so Christoph Klobeck, Heinz Forstmaier und Katja Nowotny. Die drei beim Wirtschaftsförderungsverband Verantwortlichen für den den Christlkindlmarkt sind nämlich unter dem Strich sehr zufrieden mit ihrer Premiere: "Der Markt ist gut gelungen", so ihr Fazit.

Bis letztes Jahr hatte Peter Fichter die Organisation dieser - nach dem Frühlingsfest - größten Veranstaltung des WFV. Jetzt verteilt sich die Verantwortung auf drei Personen, und das wird auch nächstes Jahr so bleiben. Denn während das Kinderkarussell noch eifrig seine Runden drehte und der Glühwein in den Bechern dampfte, entwickelten die Drei bereits eifrig Pläne für 2011.

Ernsthafte Schätzungen der Besucherzahlen gibt es nicht. Von den Standbetreibern sei aber die Rückmeldung gekommen, dass diesmal wohl weniger auswärtige Besucher in Wasserburg waren. Das könnte an schlechten Straßenverhältnissen gelegen haben oder am "zunehmenden Wettbewerb zwischen den Märkten", den Christoph Klobeck feststellt. Und dass die Samstage im Vergleich vielleicht schwächer waren, könnte auch damit zu tun haben, dass die Skifahrer im ganzen Dezember gute Verhältnisse hatten.

Unter dem Strich aber seien die Beteiligten zufrieden, heißt es. "Vor allem die Geschenk-Verkäufer haben offensichtlich ein gutes Geschäft gemacht", so Forstmaier.

Überhaupt kein Thema mehr war heuer der Verkehr im Zentrum: Die zweitweise Sperrung hat sich inzwischen bewährt und ist offensichtlich allgemein akzeptiert. Auch die Umgestaltung des Winterbasars sei gut angekommen. "Nur von außen schaut das Zelt einfach nicht wirklich gut aus", bedauern die Markt-Macher - vielleicht gibt es bis 25. November 2011, wenn wieder aufgesperrt wird, eine Idee.

Eine bessere Beleuchtung an der einen oder anderen Stelle, die Sanierung von ein paar Häuschen: Auch 2011 wird wieder investiert werden. Für die Kinder soll es wieder Kerzenziehen geben. Ansonsten aber sind die WFV-Verantwortlichen trotz kritischer Stimmen überzeugt, dass mit Karussell, Bahn, Filzen, Reiten und Streicheltieren "doch eigentlich genug da ist für Kinder. Wo gibt es denn noch mehr?"

An den Ständen hätte man gerne noch mehr individuelles Kunsthandwerk. Doch für viele Kunstschaffende sei die Marktzeit einfach zu lange, so die Erfahrung. Daher wird überlegt, Hütten auch für einzelne Wochenenden zu vermieten. Allgemein zu lange schien vielen die Öffnung in der Woche vor dem 24. Dezember. Da werde man nächstes Jahr wohl nicht mehr durchgehend aufmachen.

koe/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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