Eine Audienz bei der Milchprinzessin

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Wasserbug - Seit April ist Carola Reiner Bayerische Milchprinzessin. Sie gibt der Milch ein Gesicht und repräsentiert die Branche. Zum Milchtag haben wir sie interviewt.

Seit Ende April 2013 ist Carola Reiner Bayerische Milchprinzessin und versteht ihr Amt in allen Belangen. Sie gibt der Milch nicht nur ein Gesicht, sondern hat auch Hintergrundwissen parat. Bei Terminen im In- und Ausland repräsentiert sie die Milch und die Milchprodukte. Trotz langer Anreise blickt sie beim Wasserburger Milchtag in der Frauengasse freudig und interessiert in die Runde und macht sich ein Bild von der Stadt, die so viel rund um den wichtigen Rohstoff zu bieten hat.

Für wasserburg24 hat Carola Reiner einen kleinen Schlender-Stopp gemacht, um sich ein paar Antworten entlocken zu lassen.

Carola, wie wird man Milchprinzessin?

„Um Milchprinzessin zu werden, muss man natürlich mit der Milch und den Milchprodukten verbunden sein und auch das Fachwissen sollte nicht fehlen. Ich habe mich auf das Amt beworben und wurde dann zu einem Auswahlverfahren ins Allgäu eingeladen. Dort wurde ich dann am 23. April zur Milchprinzessin gekrönt.“ Wie lange nennt man dieses Amt sein eigen? „Die Amtszeit beträgt 2 Jahre.“

Welchen Beruf übst Du eigentlich aus und wie ist das Amt der Milchprinzessin mit dem Beruf zu vereinbaren?

„Ich habe eine dreijährige Ausbildung zur Landwirtin absolviert und momentan arbeite ich auf dem elterlichen Betrieb mit. Daneben bilde ich mich zur Landwirtschaftsmeisterin weiter. Der Beruf lässt sich gut mit dem Amt vereinbaren, da ich mir meine Arbeit Zuhause einteilen kann.“

Welchen Stellenwert hat Milch für uns alle?

„Milch ist gerade in unserer Region, also hier in Bayern sehr wichtig. Ein Viertel der Milch in Deutschland kommt aus Bayern.“

Wie bereitest Du dich auf Veranstaltungen, wie den Milchtag heute in Wasserburg vor?

„Ich informiere mich vor jedem Termin über die Veranstaltung und freue mich jedes Mal aufs Neue, bei den Festlichkeiten dabei sein zu dürfen.“

Du triffst bei deinen Terminen viele verschiedene Leute. Gab es schon mal lustige oder besonders schöne Situationen, die Dir noch lange in Erinnerung bleiben?

„Viele Leute wissen nicht, dass es auch eine Milchprinzessin gibt und fragen mich, ob ich eine Weinprinzessin bin. Aber auch als Milchprinzessin werde ich herzlich empfangen.“

Beschreib doch mal kurz die Atmosphäre bei offiziellen Events. Wie empfindet eine Milchprinzessin die Stimmung der Leute vor Ort?

„Die Atmosphäre bei solchen Veranstaltungen ist immer sehr gut und ich fühle mich auch sehr wohl. Die Leute sind freundlich und zuvorkommend und auch die Kinder sind sehr neugierig und freuen sich darauf, eine Prinzessin zu sehen. Einmal fragte mich ein kleines Mädchen, ob ich wirklich in einem echten Schloss wohne. Solche Augenblicke machen das Amt zu etwas ganz Besonderem und ich genieße jeden meiner Auftritte.“

Welches Milchprodukt schmeckt dir persönlich am allerbesten?

„Ich esse gerne Käse und Joghurts, aber am liebsten ist mir ein Glas frische Milch!“

Welche Eissorte ist deine Liebste?

„Am liebsten mag ich Schokoladen-Eis.“ Welchen Unterschied gibt es zur Milchkönigin? „Eigentlich gibt es keinen Unterschied zwischen der Milchkönigin und der Milchprinzessin. Wir sind gleichberechtigt und haben die gleichen Aufgaben. Da das Amt ein Ehrenamt ist, sind es für eine alleine zu viele Termine und deshalb werden diese auf uns Beide aufgeteilt. Einen Unterschied gibt es: Die Milchprinzessin ist die Jüngere!“

Quelle: rosenheim24.de

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