"Kinderlärm ist Zukunftsmusik"

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Der Blick vom Kirchturm in Rechtmehrings Mitte mit dem neuen Kinderhaus rechts.

Rechtmehring - In fünf Monaten entstand in Rechtmehring das neue Kinderhaus. Und es ist bereits proppenvoll, so Kirchenpfleger Friedl Köbinger bei der Einweihung.

Es schien, als sei die Kirche voll mit Kindern beim Gottesdienst zur Segnung der Kinderkrippe in Rechtmehring. "Miteinander wird das Leben froh und bunt" war das Thema des von der Gruppe "Mosaik" musikalisch umrahmten Gottesdienstes. Die Kleinen waren auch eifrig dabei, Fürbitten und andere Texte zu lesen.

Im Hof weihte Pfarrer Marek Kalinka das neue Kinderhaus ein.

Im Hof und in den Innenräumen des Kinderhauses, wie Krippe und Kindergarten nun offiziell genannt werden, nahm Pfarrer Marek Kalinka nach dem Gottesdienst die Segnung der neuen Krippe vor.

Bürgermeister Sebastian Linner begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und fasste kurz die Baugeschichte zusammen. Vor einem Jahr sei an dieser Stelle von einer möglichen Krippe noch nichts zu sehen gewesen. "In nur fünf Monaten ist das gelungene Bauwerk entstanden", so der Bürgermeister. Dies sei in dieser kurzen Zeit nur möglich gewesen, weil alle Beteiligten sehr gut zusammengearbeitet hätten.

Landrat Georg Huber verwies auf die Familienfreundlichkeit von Landkreis und Gemeinde. "Kinderlärm ist Zukunftsmusik" meinte Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer und ging kurz auf den Fachkräftemangel ein, den es letztlich auch mit solchen Maßnahmen langfristig zu begegnen gilt.

Der Vertreter des Ordinariats Gastberger betonte, dass es auch Ziel der Kirche sei, die Erziehung der Kinder durch die Unterstützung von Krippen sinnvoll zu ergänzen.

Architekt Schwarzenböck fasste kurz die Daten zusammen. Für den 258 Quadratmeter großen Neubau gab es 385.000 Euro Zuschüsse der öffentlichen Hand bei etwa 585.000 Euro Gesamtbaukosten.

Kirchenpfleger Friedl Köbinger war froh, gemeinsam mit der Gemeinde die Entscheidung getroffen zu haben. Bei anfangs sieben Anmeldungen sei die Gefühlslage anfangs schon bedenklich gewesen. Nun seien Kindergarten und Krippe propenvoll.

Die Leiterin der Gesamteinrichtung, Andrea Engelmann, beschrieb unter anderem kurz die Bauphase und Einschränkungen, "aber ein Bagger im Garten hat die Kleinen dann doch wieder gut entschädigt".

Der Burschenverein übergab eine Spende von 812 Euro, was Träger, Gemeinde und Personal gleichermaßen freute.

Die Gäste hatten dann Gelegenheit, die Räume zu besichtigen und die von Elternbeirat, Eltern und Personal vorbereitete Bewirtung, die Fotoausstellung und das Rahmenprogramm zu genießen.

Am Nachmittag nahm auch noch der Chef der bayerischen Staatskanzlei und Landtagsabgeordneter Marcel Huber die Gelegenheit wahr, die neue Krippe zu besichtigen.

fxm/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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