Die neue Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann stellte sich in der Stadtratssitzung vor

Leitmotive: Bewahren und entwickeln

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Noch ist Mechtild Herrmann unterwegs als Kreisbaumeisterin auf den Baustellen im Landkreis Traunstein.

Wasserburg - Einen bunten Blumenstrauß und viel Applaus verbunden mit dem Wunsch für einen guten Start vom Stadtrat gab es letzte Woche für Mechtild Herrmann im Sitzungssaal.

Ab 1. Juli ist sie Stadtbaumeisterin der Stadt Wasserburg, in der jüngsten Stadtratssitzung stellte sich die Nachfolgerin von Manfred Förtsch-Menzel vor.

"Von der Kreisbaumeisterin zur Stadtbaumeisterin" begrüßte Michael Kölbl die neue Leiterin des Bauamtes, die seit fünf Jahren Chefin des Bauamtes in Traunstein ist, ihre Karriere dort aber bereits vor 22 Jahren als technische Angestellte begann. Sie kenne, so Kölbl alle Bereiche. Ganz kurz wollte er noch von einer Begegnung erzählen. Vor kurzem habe es eine Bürgermeisterbesprechung gegeben mit vielen Kollegen aus dem Landkreis Traunstein. Alle hätten ihm zur neuen Stadtbaumeisterin gratuliert und "waren neidisch, das ist doch das beste Lob".

Sie sei, sagte Mechtild Herrmann mit Leib und Seele Kreisbaumeisterin. Aber als sie die Anzeige aus Wasserburg gelesen habe, da habe sie doch schnell gedacht "das hat was". Sie kenne Wasserburg als Kulturstadt, weil sie in Höslwang lebe auch als Einkaufsstadt, als Schulstadt, weil ihre beide Kinder hier zu Schule gehen. Und nun sei sie stolz, alle Bewerbungsrunden überstanden zu haben, "ich freu mich auf die Stadt und ich werde mit Leib und Seele auch Stadtbaumeisterin sein".

Ihre zwei Leitmotive: Es gelte das Erbe zu bewahren, die kulturhistorische gewachsene Situation, die ein Pfund sei, auf dem man aufbauen könne und das wichtig sei für die Zukunft. Aber es gelte auch Zukunft zu gestalten, die Stadt zu entwickeln, was sie gemeinsam mit Bürgern und Verwaltung auf den Weg bringen wolle.

Nur eine Frage gab es nach der Vorstellung der neuen Stadtbaumeisterin, eine vorsichtige Nachfrage, ob denn das jetzt ein Auf- oder ein Abstieg sei. Es ist weder noch, Kreisbau- und Stadtbaumeisterin haben andere Aufgabenbereiche, "die Besoldung ist die gleiche", so der Bürgermeister.

Ausgeschrieben war die Stelle bundesweit, ein wichtiges Medium dabei die Architektenzeitung. Insgesamt bewarben sich dann 28 Kandidaten und Kandidatinnen, in der dritten und letzten Runde waren noch vier dabei.

In den nächsten drei Monaten wird Mechtild Herrmann in Traunstein ihren Abschied vorbereiten. Ab 1. Juli tritt sie ihren neuen Job offiziell an, seit März ist sie in Wasserburg schon dabei im AK Mittelschule.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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