Mauer ist nun erlaubt

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Zügig geht es nun weiter mit der Bebauung am Mehringer Feld, nachdem der Bebauungsplan für zwei Grundstücke in Details abgeändert wurde. Foto Günster

Rechtmehring - Die Änderung des Bebauungsplanes Mehringer Feld ist nun abgeschlossen. Der Gemeinderat wollte sich nicht mehr auf eine erneute Diskussion um Zentimeter einlassen.

Weil Plan und Realität der Erschließung im Mehringer Feld nicht übereinstimmen, wurden die Vorschriften für ein konkretes Bauvorhaben abgeändert. Dabei entwickelte sich schon in einer früheren Gemeinderatssitzung ein Disput zwischen den Vätern der Antragsteller, den Gemeinderäten Hans Huber und Alois Haslberger, beide von der Abstimmung ausgeschlossen (wir berichteten).

Hans Huber war auch diesmal mit dem Ergebnis des inzwischen abgewickelten Anhörungsverfahren nicht ganz einverstanden. Doch die restlichen Gemeinderäte wollten sich auf keine neuerliche Diskussion um die nun genehmigte rund 30 Zentimeter hohe Stützmauer auf einem kurzen Stück zwischen den beiden Grundstücken einlassen und beschlossen die entsprechende Satzung einstimmig.

Es ist nun nicht erforderlich, diese Mauer nach der Bauphase anzuböschen, dafür sei sie zu niedrig, fanden die Räte. Und sie darf auch in Beton stehen bleiben, anders als vom Landratsamt vorgeschlagen, das Naturstein vorschreiben wollte.

Noch in der selben Sitzung wurde auch der entsprechende Bauantrag von Monika Mittermayer und Martin Haslberger für die Homberger Straße 4a behandelt. Da er dem nun entsprechend geänderten Bebauungsplan entspricht, wurde er im Freistellungsverfahren an das Landratsamt weitergeleitet.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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