Krippenplätze im Babenshamer Kindergarten

Neue Einrichtung

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Babensham - Die Bedarfsermittlung zum Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren ergab für Babensham ein klares Ergebnis: Für acht Kinder unter drei Jahren meldeten Eltern ab 1. September nächsten Jahres den Bedarf von Krippenplätzen an.

Bis dahin, so vermutete man jetzt in der jüngsten Gemeinderatssitzung, würden wohl noch welche hinzu kommen.

Untergebracht werden könnte die Krippe im Untergeschoss des Kindergartens St. Martin, zwölf Plätze könnten dort gut eingerichtet werden. Wünschenswert, so Bürgermeister Josef Huber, wäre eine Kinderkrippe unter kirchlicher Trägerschaft und die Kirche scheint dazu auch bereit zu sein, ein entsprechender Antrag ist bei der Pfarrkirchenstiftung Babensham gestellt.

"Die Kirche übernimmt die Trägerschaft, die Kosten dürfen wir bezahlen", so der Bürgermeister. Für die Kinderkrippe müsste umgebaut werden, es fehlen Fluchtwege, einrichtet werden müssten etwa auch Wickel- und Ruheräume. Für die Kosten der Umbaumaßnahmen übernimmt der Staat in der Regel 80 Prozent. Drei Kräfte muss die Gemeinde für die zwölf Krippenplätze zusätzlich einstellen. Von den 90 Euro, die man für einen Platz bei der ersten Bedarfsermittlung angesetzt habe und damals für 14 Kinder Bedarf angemeldet worden seien, sei man längst weg, so Huber. Jetzt gehe man von 160 Euro und mehr aus. Hätte man keine Bedarfsermittlung gemacht, vermutete der Bürgermeister, "wäre vielleicht nichts gewesen, wenn Bedarf geweckt wird, dann kommt er auch".

Huber berichtete von einem Vorgespräch im Mai mit Vertretern des Kreisjugendamts Rosenheim, dem Caritasverband München-Freising, der Trägervertretung, der Kindergartenleitungen und der Gemeinde. Das Landratsamt bewertete die Voraussetzungen im Untergeschoss des Kindergartens gut, um dort ein entwicklungsangemessenes Angebot für die Betreuung der Kleinen einzurichten.

Ohne Gegenstimme folgte der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Kosten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen zu ermitteln. Außerdem soll zur Sicherheit, dass tatsächlich eine Gruppe zusammenkommt, eine weiter Bedarfsermittlung gemacht werden.

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat auch für die übernahme von höheren Personalkosten des Kindergartens für das neue Kindergartenjahr von 5200 Euro aus. Die Pfarrkirchenstiftung Babensham hatte den Antrag gestellt, weil aufgrund der angemeldeten 72 Kinder mit unterschiedlichen Buchungszeiten der vorgeschriebene Anstellungsschlüssel nicht ganz erreicht wird. Da im nächsten Kindergartenjahr keine Vorpraktikantin zur Verfügung steht und vielleicht das eine oder andere Kind noch angemeldet wird, bat die Stiftung, diese höheren Personalkosten dennoch zu übernehmen. vo

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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