Pausenhof wird kindgerechter

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Eiselfing - Die finanzielle Planung steht - der Eiselfinger Schulverband verabschiedete jetzt den Haushalt. Beschlossene Sache: die kindgerechte Umgestaltung des Pausenhofes.

Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Schulverbandes bei ihrer jüngsten Sitzung die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das kommende Jahr. Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 602000 Euro, der Vermögenshaushalt ist mit knapp 49000 Euro angegeben.

Er wäre höher, enthielte er die Sanierung des Bodens im Obergeschoss sowie der Fenster im Neubau der Schule. Diese ist jedoch aufgrund der vergleichsweise geringen Höhe der Kosten im Verwaltungshaushalt enthalten, wird aber nicht über die Schulverbandsumlage finanziert, sondern aus der allgemeinen Rücklage.

Mit 190000 Euro stellt die Schülerbeförderung den größten Posten im Haushalt dar. Wesentliche Ausgabensteigerungen seien 2011 durch die höheren Kosten für die Turnhallenbenutzung (10000 Euro) und für die Mittagsbetreuung (8000 Euro) zu erwarten. Trotz dieser Mehrungen steige die Verbandsumlage nur um insgesamt 4100 Euro, so Pircher. Allerdings steige die Umlage pro Schüler wegen der um rund 30 Jugendliche geringeren Schülerzahl im Schulsprengel auf 1488 Euro gegenüber 1343 Euro im Vorjahr.

Festgestellt wurde in der Sitzung die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2009, wie sie dem Gremium im Juli 2010 bereits vorgestellt worden war. Danach betrug das Ist-Ergebnis in den Einnahmen und Ausgaben 621951 Euro. Den Verantwortlichen wurde die Entlastung erteilt.

Eiselfings Bürgermeister Rupert Oberhuber erläuterte dem Schulverband die dringend notwendige Sanierung und Neugestaltung des Pausenhofes in Eiselfing, der in zwei Flächen unterteilt sei. Die größere Fläche mit 850 Quadratmetern weise seit mehreren Jahren Mängel auf. So sei die Teerfläche schadhaft und nicht mehr wasserdurchlässig. Eine Drainage sei vorhanden, aber nicht mehr funktionstüchtig. Genutzt werde der Platz von der Schule und von den Stockschützen. Es gebe Überlegungen und Vorschläge, den Teerbelag zu erneuern oder den Hof zu pflastern und die Wasserdurchlässigkeit wieder herzustellen. Für eine Pflasterung müsse man mit mindestens 30000 Euro Brutto rechnen. Der Sportverein würde sich mit 10000 Euro beteiligen.

Verbandsmitglied Konrad Fürstenberger formulierte in der Diskussion vor allem drei Ziele: Man müsse den Boden entsiegeln, die Oberfläche abwandeln und dann einen kindgerechten Pausenhof schaffen. Unter "kindgerecht" verstehe er die Möglichkeit für Spiel und Bewegung, aber auch einen Raum für Ruhe, Naturbezogenheit und Kreativität.

Einhellig sprachen sich die Verbandsmitglieder für eine gemeinsame Maßnahme des Schulverbandes aus, bei der man auch nicht bei den Kosten für einen professionellen Planer sparen sollte. Die Maßnahme soll gleich zu Beginn des neuen Jahres in Angriff genommen, ein Planer beauftragt und der Untergrund des Hofes untersucht werden. Danach sollten Angebote für die notwendigen Arbeiten eingeholt werden. Amerangs Bürgermeister Gust Voit gab die Empfehlung, auch nach Fördermitteln Ausschau zu halten.

Zum Sachstand des Mittelschulverbundes Eiselfing-Schnaitsee teilte Oberhuber mit, dass noch Gespräche zwischen dem Verbund, Landtagsabgeordneten und der Regierung von Oberbayern bevorstehen. Das Ergebnis sei abzuwarten.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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