BRK Kriseninterventionsteam Rosenheim informiert

Trauma nach Erster Hilfe - was nun?

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Landkreis Rosenheim - Unfälle sind sehr oft belastend. Insbesondere, wenn Menschen dabei zu Tode kommen. Das BRK Kriseninterventionsteam Rosenheim informiert, wie man sich als Ersthelfer helfen lassen kann und welche Ansprüche man hat.

Das BRK Kriseninterventionsteam Rosenheim hat in letzter Zeit einige Ersthelfer nach Unglücksfällen wie zuletzt beim Unfall in Schwaig betreut. Ersthelfer sind Helden, weil sie nach besten Wissen und Können Hilfe leisten und nicht zuschauen oder filmen.Leider kann man auch mit der besten Ausbildung nicht jedes Leben retten. Oft sind dazu Bilder, Geräusche und Gerüche neben der Hilflosigkeit, dem Entsetzen und der Angst sehr belastend. 

Was viele nicht wissen, die Ersthelfer sind nach §2 Abs. 1 Nr. 13 Sozialgesetzbuch 7 gesetzlich unfallversichert. Wer also nach einer Hilfe bei einem Unglücksfall einen körperlichen oder seelischen Schaden oder einen Sachschaden erleidet, kann dies der Unfallversicherung melden. Dies sollte auch bei jedem Arztbesuch in dieser Sache angegeben werden. Zuständige Berufsgenossenschaft ist die Kommunale Unfallversicherung Bayern / Bayerische Landesunfallkasse.

Verschiedene Vorteile

Zum Beispiel: teilweise entfallen Zuzahlungen, es gibt schneller (innerhalb von 7 Tagen) therapeutische Hilfe (normal sind Wartezeiten von 6 Monaten oder länger), zum Teil werden Fahrkosten erstattet, und so weiter.

Ebenso können Ersthelfer eine erste psychosoziale Hilfe durch das Kriseninterventionsteam beziehungsweise der Notfallseelsorge innerhalb der ersten circa 48 Stunden nach dem Unglück in Anspruch nehmen.

Pressemeldung BRK Kriseninterventionsteam Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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