Rosenheims Landrat Berthaler nimmt Stellung

Bauschutt-Entsorgung: Wer ist verantwortlich? 

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Landkreis - Das Thema „Bauschutt und seine Entsorgung“ ist viel diskutiert in der Bauwirtschaft, bei Behörden und bei den Bürgern. Wie Landrat Wolfgang Berthaler gegenüber den OVB-Heimatzeitungen erklärt, sei der Landkreis aber nicht in der Pflicht, die Entsorgung von Bauschutt zu regeln.

Bauherr und Entsorgungsunternehmen müssten nach heutigem Stand einen kontrollierten Rückbau durchführen. Das Trennen der Baustoffe sei zwar etwas kompliziert, könne aber Geld sparen, wenn von Anfang an belastende und unbelastete Stoffe unterschieden würden. Der Landkreis Rosenheim beabsichtige derzeit nicht, in den Bau einer Deponie zu investieren.

Fünf Deponieklassen für die Abfall-Zuordnung

Die Zuordnung der Abfälle erfolge nach der Deponieverordnung und damit nach dem Abfallrecht: Je nach Gefährlichkeit der abzulagernden Abfälle gebe es fünf Klassen: DK 0 für unbelastete mineralische Abfälle, DK 1 für Abfälle mit sehr geringem organischem Anteil, DK 2 für Abfälle mit geringem organischem Anteil. Die ersten drei Deponie-Kategorien seien allesamt für ungefährlichen Abfall. 

Die Deponien für gefährliche Abfälle laufen unter der oberirdischen DK 3 und einer Untertagedeponie DK 4. Alle Deponien in Deutschland müssten gemäß der Deponieverordnung errichtet, betrieben und überwacht werden. Unterschiedliche Anforderungen an den Betrieb oder die Stilllegung und Nachsorge würden sich je nach der Art des gelagerten Mülls richten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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